Oberkirch

Ein Treffen der Bündischen Jugend

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red/all
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04. November 2017
Viel zu erleben gab es für die Renchtäler Pfadfinder im Großlager auf der Schwäbischen Alb.

Viel zu erleben gab es für die Renchtäler Pfadfinder im Großlager auf der Schwäbischen Alb. ©privat

Die Renchtäler Pfadfinder vom Stamm Jörg von Schauenburg beteiligten sich am Überbündischen Treffen auf der Schwäbischen Alb. 2000 Teilnehmer aus ganz Deutschland machten das Lager zu etwas ganz Besonderem.

An einem Überbündischen Treffen (ÜT ) auf dem Allensbacher Hof in Böttingen auf der Schwäbischen Alb beteiligten sich die Renchtäler Pfadfinder. Die Vorbereitung des bunten Großlagers hatte eineinhalb Jahre in Anspruch genommen. Ziel war es den Rahmen zu schaffen, in dem jeder seine  Talente, Musik, Platz für Begegnung  und Austausch einbringen konnte. Der Voraufbau gestaltete ein Lagercafé, Teestube, Pinten, Festivalzelt mit Bühne, Infozentrum, Kultur und Reisen, ein Kino und das Lagerheft, das die Lagerordnung mit Sicherheitsregeln, Wasserversorgung, Naturschutz und Planübersicht festlegte. 

Am Donnerstag war es endlich soweit und aus ganz Deutschland kam die Bündische Jugend: Pfadfinder, Wandervögel, evangelische Jungschaft, Waldjugend und viele mehr zusammen und bevölkerte den Platz mit weiteren Zelten und Jurten. 2000 Teilnehmer, davon 147 süddeutsche Pfadfinder mit dem Renchtäler Stamm Jörg von Schauenburg. Altersgerechte Armbänder kennzeichnete jeden und wies ihn seinem Unterlager zu. Es gab viele staunende Blicke, was es hier alles zu erleben und entdecken gab, konnte man doch bei Theaterproben, Tanz und Musik mitwirken, fairtrade einkaufen, Käse herstellen, Bier brauen, Lehmofen bauen und mit Joga oder Fahrten und Reiseberichten sich und andere ein wenig besser kennenlernen. 

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Stark frequentiert wurden die Handwerksgilden mit Glaskunst, Kerzenhalter schmieden, Ledertaschen und Messerschäfte fertigen. Beim Errichten eines riesigen Aussichtsturms und Karussells zeigten die Zimmermänner ihre Kunst und brauchten jede zupackende Hand. Trail / Wanderreiten, die Tiere versorgen und selbst die Gegend erkunden – fast alles war möglich. 

Den Höhepunkt erreichte das Lagerleben als die Band »Oleg & the Popovs« auftrat und ein zum Bersten gefülltes Zelt bei Regen standhalten musste. 

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