Kehl

Einstein-Schülerinnen gewinnen beim Europäischen Wettbewerb

Autor: 
Lokalredaktion Kehl
Lesezeit 3 Minuten
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21. Juni 2016

(Bild 1/2) Sechs Schülerinnen des »Einstein« gewannen beim Europäischen Wettbewerb (von links): Anne Röhl-Burgsmüller, Nazin Issa, Lorin Issa, Ines Kurtovic, Laura Fischer, Esra Tanriverdi, Aliaksandra Karonchyk und Schulleiter Dominikus Spinner. ©Einstein-Gymnasium

Sechs Schülerinnen des Kehler Einstein-Gymnasiums haben beim 63. Europäischen Wettbewerb Bundes-, Landes- und Ortspreise gewonnen. Das Motto des Wettbewerbs: »Gemeinsam in Frieden leben«.
 

Der Europäische Wettbewerb ist nicht nur der älteste, sondern ein besonders prestigeträchtiger Schülerwettbewerb. Seit 1953 werden Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse bis zum Abiturjahrgang dazu aufgefordert, kreative Beiträge zu aktuellen europäischen Themen einzureichen. In diesem Jahr fand der Wettbewerb damit bereits zum 63. Mal statt. 

Das Thema der diesjährigen Runde kann man dabei mit Blick auf die aktuellen Krisenherde und Konflikte in der Welt als die größte Herausforderung der Gegenwart verstehen: »Gemeinsam in Frieden leben«. Die Dimensionen des Wettbewerbs sind beeindruckend: In diesem Jahr nahmen mehr als 77 000 Schüler aus über 1100 Schulen teil. Am Einstein-Gymnasium stellte sich ein Ethikkurs aus den Klassen 9c/d dem Wettbewerbsmotto. Ethik-Lehrerin Anne Röhl-Burgsmüller sah im Lehrplan eine gute Möglichkeit, die Herausforderung des Wettbewerbs aufzugreifen: »Da man in der 9. Klasse das Thema ›Gewalt‹ im Ethik-Unterricht durchnimmt, passte der Wettbewerb bestens in den Unterricht.« Fünf Arbeiten reichte sie schließlich ein – und alle fünf Arbeiten trafen auf die  Zustimmung der Jury: Vier der Arbeiten gewannen Ortspreise, eine Arbeit sogar den Landes- und Bundespreis.

Dabei zeigen die verschiedenen Beiträge auch den Reiz des Wettbewerbs. Er erlaubt nämlich eine breite Auswahl an unterschiedlichen Möglichkeiten, sich mit den gestellten Themen auf phantasievolle und kreative Weise auseinanderzusetzen,  zum Beispiel durch Bilder, Fotos, Texte, Reden, Videoclips, aber auch Trickfilme, Interviews, Comics, Musikstücke und Onlinebeiträge. Entsprechend vielfältig sind auch die Beiträge der »Einstein«-Preisträgerinnen:
Am besten schnitten Laura Fischer (9d) und Ines Kurtovic (9d) ab. Sie haben den Landes- und Bundespreis mit einem aufwendigen Stop-motion-Film zum Thema »Cybermobbing« gewonnen.

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Vier weitere Schülerinnen, Lorin Issa (9c), Nazin Issa (9c), Esra Tanriverdi (9d) und Aliaksandra Karonchyk (9d) haben einen Ortspreis erzielt. Esra Tanriverdi überzeugte die Juroren mit einer PowerPoint-Präsentation ebenfalls zum Thema »Cybermobbing«, während Aliaksandra Karonchyk ein Gedicht zur Forderung, Frauen eine Stimme zu geben, verfasste, das sie auch selbst illustrierte. Einen besonderen Bezug zum übergeordneten Wettbewerbsmotto besitzen die Preisträgerinnen Lorin und Nazin Issa, die selbst syrische Flüchtlinge sind. Mit ihrer grafischen Interpretation des lateinischen Sprichworts »Wenn du Frieden willst...«, haben sie das umgesetzt, was die Veranstalter des Wettbewerbs sich erhofften: einen Denkanstoß  für die Beschäftigung mit Europas Rolle in der Welt und dem Erhalt des Friedens in Europa.

Alle Preisträger nahmen für ihre Auszeichnung an der Verleihung im Europa-Park in Rust teil, bei der Landrat Frank Scherer auch das insgesamt beeindruckende Abschneiden der Ortenauer Schulen würdigte. Außerdem haben die Bundespreisträgerinnen Laura Fischer und Ines Kurtovic eine Einladung zum »Tag der Talente« für drei Tage in Berlin erhalten.

Den mit dem Bundespreis ausgezeichneten Stop-motion-Film kann ist unter folgendem Link zu sehen:  www.https://www.youtube.com/watch?v=muRVmsPCI94.de

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