Die richtige Balance beim Lernen

Abschlussklassen lernen wichtige Kompetenzen in Workshops

Autor: 
lse/red
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05. Januar 2019

Auch das Präsentieren wurde bei den Workshops zum Thema »School-Life-Balance« geübt. ©Schule

An der Theodor-Heuss-Realschule fanden für die Abschlussklassen zwei Workshops zum Thema »School-Life-Balance« statt. Die Jugendlichen übten Lernmethoden, Motivationstricks, Präsentieren und vieles mehr.

Für die zehnten Klassen der Theodor-Heuss-Realschule (kurz: THR) ist ein besonderes Schuljahr angebrochen: sie werden nach sechs Jahren die Schule mit der Mittleren Reife verlassen. Fachlich werden die Jugendlichen von ihren Lehrkräften gut vorbereitet; die Klassenlehrer bieten zusätzlich Halt und Unterstützung in dieser anstrengenden Zeit.

Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli bot im Oktober und November zwei Workshops mit dem Titel »School-Life-Balance zur Prüfungsvorbereitung« an.

Im ersten Workshop drehte sich alles ums »Lernen mit Methode«: Neben einem Input, wie das Gehirn am Besten lernt und wie man seinem Gehirn verklickern kann, was besonders wichtig ist, sollten die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Methoden ihre Sinne benutzen, um so mehr Bereiche im Gehirn anzusprechen. Dies wurde mit einem englischen Vokabeltraining geübt und umgesetzt. Besonders überraschend für die Jugendlichen: Pausen sind genauso wichtig wie das Lernen selbst, denn das Gehirn merkt sich, ob eine Tätigkeit anstrengend ist und ob Lernen Spaß macht. Weiter ging es mit Tipps, um motiviert zu bleiben, sich Wohlfühlzonen beim Lernen zu schaffen, sich zu verabreden und kreativ zu lernen. Der zweite Teil dieses Tages stand ganz im Zeichen des ansprechenden Präsentierens, einer Kompetenz, die im Abschlussjahr sehr bedeutsam ist.

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In Gruppen wurde der Aufbau einer Präsentation erarbeitet, über den Einsatz von Medien gesprochen und Verhalten und Sprache analysiert. Dann setzten die Jugendlichen das Erlernte in die Praxis um, sie präsentierten vor der Gruppe und gaben sich gegenseitig Rückmeldung. Es war ein sehr arbeitsreicher Tag, der den Teilnehmenden großen Spaß machte und durchweg positiv bewertet wurde.

Zwei Wochen später ging es weiter mit dem zweiten Workshop. Als professioneller Lerncoach war Tanja Ritter eingeladen, die mit den Teilnehmenden den Umgang mit Lernblockaden und Prüfungsschwierigkeiten übte. Auch  über Motivation und Zielsetzungen sprach sie mit ihnen. Unterstützung kam vom »Aktionsplan Gesundheitsförderung« der Stadt Offenburg.

Ziel der Workshops war es, den Jugendlichen eine gesunde Balance zwischen Lernen und Erholen in der Prüfungsvorbereitung zu vermitteln, gut mit sich selbst auch in stressigen Situationen umzugehen, Methoden zur Konzentrationssteigerung zu vertiefen und die Schüler motiviert mit einem guten Gefühl in die Prüfungen zu schicken.

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