Krippenfiguren selbst gemacht

Ausflug der Offenburger Krippenfreunde in zwei Museen

Autor: 
red/dr
Lesezeit 2 Minuten
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12. August 2019
Die Offenburger Krippenfreunde gestalteten im Krumbacher Krippenmuseum Figuren.

Die Offenburger Krippenfreunde gestalteten im Krumbacher Krippenmuseum Figuren. ©privat

Sonne und ab und zu Regen begleitete den diesjährigen Ausflug der Krippenfreunde Offenburg. Mit dem Bus ging es zunächst nach Krumbach (Schwaben). Dort wurden die Offenburger bereits im Museum erwartet. 

Die Krippenschau außerhalb der Weihnachtszeit ist in Krumbach zwar etwas mager, was aber doppelt und dreifach durch die »bachenen« Krippen und Figuren wettgemacht wurde. Diese Art der Krippenfiguren und deren Herstellung war den Offenburgern neu. Aber sie durften solche Figuren selbst herstellen. Man drückt Ton oder eine entsprechende Masse in Formen, trocknet (backt) sie im Ofen und bemalt sie später. Nachdem jeder seine unter Anleitung gedrückte Figur hergestellt hatte, ging’s in das gegenüberliegende Gasthaus zum  Mittagessen. Gestärkt fuhr man mit dem Bus weiter ins Krippenmuseum Mindelheim. Dort wurden die 31 »Krippler« nicht nur von der Leiterin dieses Museums, Friederike Haber (übrigens einer Offenburgerin), begrüßt, sondern auch persönlich und außerordentlich fachkompetent durch die Ausstellung geführt. 
Gezeigt werden dort hauptsächlich Krippenfiguren – vom wohl weltweit ältesten figürlichen Jesulein aus dem 14. Jahrhundert bis zu heutigen, modernsten Steckenfiguren.

Infos zu jeder Figur

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Zu jeder Figur wusste Friederike Haber interessante Details zu erzählen, natürlich auch über den entsprechenden Künstler. Bestens versorgt mit neuen Ideen, sogar für die diesjährige Krippenausstellung ab dem 22. November im Ritterhaus, brachte der Bus die Offenburger Krippenfreunde wieder heim.

Der Dank aller Teilnehmer für diesen klasse organisierten Tag galt Gerlinde Kienzle. 

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