Stolze Viertausender vor Augen

Der Ortenauer Turngau reiste nach Sass-Fee in die Schweizer Alpen

Karl Kühne
Lesezeit 4 Minuten
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27. Juli 2022
38 Männer und Frauen genossen dieses Traumpanorama in den Scnhweizer Alpen. Die Reise hatte der Ortenauer Turngau organisiert. Alle waren hellauf begeistert.

38 Männer und Frauen genossen dieses Traumpanorama in den Scnhweizer Alpen. Die Reise hatte der Ortenauer Turngau organisiert. Alle waren hellauf begeistert. ©Ortenauer Turngau

38 Teilnehmer einer Reise des Ortenauer Turngaus genossen die fantastische Bergwelt und wanderten über abschüssige Geröllhalden und blühende Wiesen.

38 Freunde der Schweizer Bergwelt aus der ganzen Ortenau verbrachten vier von der Ortenauer Turngau organisierten Wandertage im Oberwallis in Saas-Fee. Nach der Anreise über Basel und Bern bis zum Genfer See wurde auf einem Parkplatz oberhalb von Montreux eine längere Frühstückspause eingelegt. Dabei konnte man bei zunehmend aufklarendem Himmel eine fantastische Fernsicht über die Stadt und den Genfer See genießen.

Durch das Rhônetal über Visp gelangte die Reisegruppe ins Saastal und der Bus hielt gegen 12.30 Uhr in Saas-Balen an, wo es Kaffee und Kuchen zur Stärkung gab, bevor zur ersten Wanderung gestartet wurde. Über Saas-Grund und den „Kapellenweg“ kam die gesamte Gruppe nach etwa 2,5 Stunden nach Saas-Fee und konnte die Zimmer im „Wellness Hostel 4000“ (Jugendherberge in Saas-Fee) beziehen.

Nach dem Abendessen gab es ein gemütliches Beisammensein bei der Bar in der Jugendherberge. Am ersten Hauptwandertag fuhr die Wandergruppe mit dem Postbus hinunter nach Saas-Grund zur Seilbahnstation, mit der sie zur Bergstation „Kreuzboden“ auf 2400 Meter gelangte.

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Hier begann der lange und anstrengende „Gsponer Höhenweg“. Der Weg mit insgesamt 220 Metern im Anstieg und 720 Metern im Abstieg führte in stetem Auf und Ab über abschüssige Geröllhalden, über offenes Wiesengelände mit üppiger Vegetation und durch lichte Lärchenwälder, was von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Trittsicherheit und Konzentration erforderte. Trotzdem wurde das Ziel, die Luftseilbahn in Gspon, nach knapp acht Stunden von allen Mitwanderern bei traumhaft schönem Wetter erreicht, wobei die beiden ältesten Teilnehmer 80 und 82 Jahre alt waren. Unterwegs gab es viele Gelegenheiten anzuhalten, um die Viertausender im Talkessel von Saas-Fee zu bestaunen oder über das Saastal auf die Bergwelt im Norden zu blicken. Die Luftseilbahn brachte die müden Wanderer hinunter nach Stalden und von dort fuhren sie mit dem Bus zurück nach Saas-Fee.

Die zweite Tagestour begann in der Nähe der Jugendherberge mit der Seilbahnfahrt zur Bergstation Hannig auf 2340 Metern. In weiten Kehren führte der Weg zum ersten Etappenziel des Tages, dem „Mällig“ auf 2700 Metern mit tollen Blicken auf Saas-Fee und die Viertausender rundherum. Nach einer kurzen Pause und einem weiteren, steileren Anstieg war auch bald der höchste Punkt der Tour, der „Gibidum“ mit 2764 Metern erreicht. In der Mittagspause konnten sich alle für den langen, anstrengenden Abstieg auf dem „Steinwild-Pfad“ mit knapp 1000 Höhenmetern stärken. Leider war kein einziger Steinbock an diesem Tag im Gelände zu entdecken.

Traumhaftes Wetter

Beim Abstieg wechselten sich steilere Abschnitte mit Geröllhalden ab, bis man in den lichten Lärchenwald kam, wo auf den Wegen angenehmer zu gehen war. Nach sechs Stunden war die Jugendherberge bei wiederum traumhaft schönem Wetter in Saas-Fee erreicht. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung zum Bummeln, Kaffeetrinken oder Schwimmen und Relaxen im kostenlosen Hallenbad bei der Jugendherberge. Die geplante Tour zum Abschluss der Wandertage konnte nicht mehr stattfinden, weil es morgens sehr stark geregnet hatte. Deshalb wurde beschlossen, die Heimfahrt früher als gewohnt anzutreten. Somit kam der Bus der Fa. Schnurr schon um 16 Uhr wieder in Offenburg an und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten viele tolle Eindrücke im Gepäck.

Die Organisatoren der Wandertage, Karl und Ingeborg Kühne aus Hohberg, dankten allen Mitwanderern für Ihre Hilfsbereitschaft und für das unkomplizierte und freundliche Miteinander. Sie stellten in Aussicht, dass es im kommenden Jahr voraussichtlich vier Wandertage in Pontresina geben wird.

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