Gewitter tobten um die Kemptner Hütte

Jedermänner des Turnvereins Griesheim fuhren ins Allgäu

Autor: 
mkr
Lesezeit 2 Minuten
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26. August 2019

Die Jedermänner des TV Griesheim waren in den Allgäuer Alpen. ©privat

Dieses Jahr hatte Wanderführer Bernd Rösch für die Jedermänner des Turnvereins Griesheim eine viertägige Alpentour um die Stillach geplant. Der Start mit der Fellhornbahn bei Oberstdorf brachte die acht Teilnehmer auf 1950 Meter Höhe. Ziel für den ersten Tag war die Mindelheimer Hütte; die richtige Strecke zum Einlaufen.
 

Nach dem Anstieg am Roßgundkopf vorbei, erschloss sich ein schöner Weg an der Bergflanke mit einer beeindruckenden Aussicht auf den Mindelheimer Klettersteig. Für den nächsten Tag zur Rappenseehütte war Gewitter angesagt. Also wurde rechtzeitig um 7.30 Uhr gestartet. In Sichtweite vom Skiort Warth erfolgte der Abstieg in das Stillachtal.

Ohne Pause begann der Aufstieg zur Hütte auf 2100 Meter mit herrlicher Aussicht in das Tal. Kaum angekommen, kam das Gewitter. Doch so schnell, wie es kam, so schnell war es wieder vorbei.

In Damendusche verirrt

Weil es noch relativ früh war, machten drei Unverdrossene einen sportlichen Aufstieg auf den Rappenseekopf. Für einen Bergkameraden brachte die Höhenluft wohl Orientierungsschwierigkeiten, denn er landete in der Damendusche. Nach einer Runde Obstler zur Entschuldigung war auch für die Damen die Welt wieder in Ordnung.

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Für Tag drei war richtig schlechtes Wetter angesagt. Wieder früh aufstehen, denn es waren 950 Höhenmeter angesagt. Der Start begann mit Niesel. Doch bald war der Heilbronner Höhenweg erreicht und die Wolken lagen unter den Wanderern, sodass sie den Weg genießen konnten.

Das Highlight war das Heilbronner Thörle mit der Aufstiegsleiter, dem Felsdurchstieg und die Leiterbrücke mit Seilgeländer.

Doch der nächste Regenschauer ließ nicht lange auf sich warten. Nebel kam dann hinzu. Ein Schneefeld machte die Orientierung dann schwer. Nur mit Naviunterstützung wurde die Sache gemeistert, um auf dem richtigen Weg zu bleiben.
Eine kurze, etwas ungemütliche Rast musste reichen, um das Ziel, die Kemptner Hütte, sicher zu erreichen. Kurz darauf krachte es gewaltig und Gewitterschauer tobten um die Hütte. Der Abschlusstag begann wieder mit Nieselregen. Jetzt sollte es 900 Meter bergab nach Spielmannsau gehen. Wegen des schlechten Wetters wurde auf weitere Aktivitäten verzichtet.

Der wunderschöne, wilde Talweg, nun auch ohne Regen, wurde von vielen Wasserfällen begleitet. Nach der Busfahrt zum Parkplatz ging mit der Heimfahrt eine wundervolle Alpentour zu Ende.

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