32 Kinder hatten viel Spaß beim „kleinen Lager“

Mit „Castraminor“ durchs Weltall

Autor: 
Katrin Pfundstein
Lesezeit 2 Minuten
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10. Oktober 2020

32 Kinder und ihre Betreuer hatten beim „kleinen Lager“ der Seelsorgeeinheit Zell viel Spaß am Bodensee. ©Foto: privat

Nach langer Ungewissheit stand es endlich fest – das kleine Ferienlager der Seelsorgeeinheit Zell a. H. konnte trotz Corona-Auflagen stattfinden. Und so machten sich 32 Kinder mit den Betreuern auf den Weg zur Unterkunft Wartburg in Salenstein. Unter dem Motto „Reise nach Castraminor – unterwegs in der Galaxie“ wurden dort 13 erlebnisreiche Tage verbracht.

Voller Vorfreude fuhren die Kinder und Betreuer mit dem Reisebus nach Salenstein. Dort angekommen wurde das Haus mit seinen Zimmern, dem Fußballplatz und dem umliegenden Wald erkundet. 
Am nächsten Morgen begann endlich die Reise in die Weiten des Weltalls. Gemeinsam wurde eine Wasserrakete fliegen gelassen. Mit hoher Geschwindigkeit schoss man ins All und landeten direkt auf Castraminor – der eigenen Weltraumstation. Mit ihr reisten die Kinder in den folgenden Tagen durch die Galaxie und erkundeten unterschiedlichste Planeten. Wie es oft so ist, lief auf der Reise nicht alles glatt, so wurde Castraminor an einem Tag von Aliens überfallen. Bei dem Spiel „Klein gegen Groß“ traten die Kinder gegen die Teamer, in diesem Fall die Aliens, an. Bei verschiedenen Wettbewerben schafften es die Kinder, die Aliens mit einem Unentschieden zu vertreiben. 

Ein anderes Mal kam Castraminor von seiner Route ab und geriet in ein Schwarzes Loch. Um sich daraus zu befreien, mussten die Kinder innerhalb von 40 Minuten in Teamarbeit Aufgaben bewältigen. 

Knapp entkommen

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Eifrig wurde unter anderem ein Kartenhaus gebaut, ein Gedicht geschrieben und ein Gute-Nacht-Lied vorgesungen. Gemeinsam wurde die Herausforderung gemeistert und so konnten alle in letzter Minute aus dem Schwarzen Loch entkommen. Das wurde am folgenden Abend beim traditionellen „bunten Abend“ gefeiert. 

Zum Abschluss bereiteten die Kinder sich auf etwas ganz Besonderes vor: Auf die Lager-Vernissage, die am letzen Lagertag stattfinden sollte. In den zwei Wochen des Ferienlagers wurden die unterschiedlichsten Objekte hergestellt, um diese ausstellen zu können. Fleißig wurden Vogelhäuser gebaut, Specksteine geschliffen, Eulen gehäkelt, Ufos gebastelt und Leinwände bemalt. Nach der Begrüßungsrede wurde die Kunst bestaunt und sogar schon über erste Geldsummen verhandelt. Zum Abschluss konnten bei der Lagerverlosung tolle Preise gewonnen werden. Der Hauptpreis war die Lagerfahne. 

Betreuer und Kinder möchten sich bei allen Spendern bedanken. Aber auch bei den Teamern und Organisatoren des Ferienlagers: Svenja Welle, Veronika Schwendenmann, Katrin Pfundstein, Benedikt Pfundstein, Hannah Brucher, Emil Schätzle, Martin Plener, Luisa Fritsch,  Jannik Baumann und Carina Proß sowie Yvonne und Philipp Spitzmüller. Die täglichen Berichte aus dem Lager stehen auf www.kleines-lager.de auch weiterhin zur Verfügung.

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