Im Zeppelin-Museum

Nordracher Gitarrenverein zu Besuch am Bodensee

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
20. August 2019

In sommerlicher Montur zeigt sich derzeit der Gitarrenverein Nordrach. Beim Vereinsausflug in Friedrichshafen musste diese Kleidung aber im Schrank bleiben. Es regnete immer wieder. ©Gitarrenverein Nordrach

Bei noch gutem Wetter starteten die Vereinsmitglieder Ende Juli nach Friedrichshafen. Dort wurde die Unterkunft in der Jugendherberge bezogen und dann erlebten die Mitglieder eine Führung im Schulmuseum.

In der Klosterschule herrschten damals strenge Regeln und es war sehr ruhig. Denn wer als Schüler sprechen wollte, musste sich an die lateinische Sprache halten. Ab dem 16. Jahrhundert breiteten sich die Dorfschulen immer weiter aus.
Alle Altersklassen teilten sich einen Klassenraum und der Lehrer, der eigentlich einen anderen Beruf, zum Beispiel der des Schneiders, ausübte, musste mit seiner Frau für die Betreuung sorgen.

Ab dem 19. Jahrhundert verbreitete sich der Beruf des Lehrers auch unter den Frauen, wobei diese sich ihre Position  unter den männlichen Kollegen erkämpfen mussten. Sie wurden als nicht stressbeständig eingeschätzt und würden die Schüler nicht im Sinne des Mannes erziehen können.

Während der Weimarer Republik reformierte sich der Schulunterricht, was jedoch unter der nationalsozialistischen Diktatur wieder zunichte gemacht wurde.

- Anzeige -

Rassenideologie, Führungsprinzipien und Militär spielten auch in der Schule eine einnehmende Rolle. Zurück bei der Jugendherberge konnten die Mitglieder im Freien kurz vor beginnendem Regen noch ein Video für das Jahreskonzert drehen.
Hier darf der Kreativität des Videoteams wieder entgegen gefiebert werden. Im Hintergrund präsentiert der Gitarrenverein während des Jahreskonzertes im November stets passende Videos zu den gespielten Liedern. Das Abendprogramm des Ausflugs wurde von heftigen Regenschauern unterbrochen, sodass das jährlich in Friedrichshafen stattfindende Kulturufer Festival nicht in vollen Zügen genossen werden konnte.

Das Wochenende zu Beginn der Sommerferien ist geprägt durch das Zeltfestival bei dem Kultur, Akrobatik, Theater, Tanz und Musik die längste Promenade des Bodensees beleben. Am Sonntagmorgen erkundeten die Vereinsmitglieder das Zeppelin-Museum. Anschaulich und leicht erklärt wird die legendäre Ingenieurskunst präsentiert. Bis zu dem Brand eines Luftschiffes 1937 gab es regelmäßige Linienflüge von Deutschland in die USA.

Festival am Ufer

In etwas mehr als zwei Tagen konnte man den Kontinent wechseln, was damals von keinem anderen Verkehrsmittel zu schlagen war. Bis zum Nachmittag ließen die Mitglieder den Ausflug auf dem Festival an der Uferpromenade ausklingen. 
Nun startet der Verein in die Sommerpause, sodass alle ausgeruht in die intensive Probezeit danach starten können. Die diesjährigen Jahreskonzerte finden am 2. und 3. November statt. Der Vorverkauf startet am 6. Oktober auf der Homepage www.gitarrenverein-nordrach.de.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

Diese Projekte sind 2020 von Bedeutung (Bilder im Uhrzeigersinn von links oben nach links unten): das Baugebiet Ortsmitte in Elgersweier („Linde-Areal“), der weitere Ausbau des Mehrgenerationenplatzes in Zunsweier, die Konzeption des neuen Offenburger Großklinikums, die für Bühl ein zentrales Thema ist, oder der „Alte Jakob“ in Schutterwald.
vor 28 Minuten
Ortsvorsteher und Bürgermeister geben einen Überblick
Welche Großprojekte stehen im Jahr 2020 in den Stadtteilen und in der Gemeinde Schutterwald an? Ob Großbaustelle, bedeutende Feierlichkeiten oder wichtige Entscheidungen: Die Ortsvorsteher Kurt Augustin (Elgersweier), Georg Schrempp (Bühl), Werner Maier (Griesheim), Ludwig Gütle (Windschläg),...
vor 2 Stunden
Einsatz in der Innenstadt
Ein technischer Defekt an einem DVD-Player hat die Feuerwehr Offenburg auf den Plan gerufen. Die Besitzerin der Innenstadtwohnung  sowie ihrer fünf Haustiere kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr war rund eine Stunde beschäftigt. 
vor 5 Stunden
Skulpturenpfad geplant
Im Rahmen des Projekts „Kunstgesellenstück” der Kunstschule Offenburg soll in Zell-Weierbach vom Talweg hinauf bis zum Burschel ein Skulpturenpfad entstehen. Die Bildungseinrichtung hat sich dazu eine besondere Zielgruppe ausgesucht.  
Gerade ältere Menschen trauen sich mit ihrem Fahrrad nicht auf die Straße, weil sie sich unsicher fühlen, wie dieses in der Rammersweierstraße aufgenommene Foto anschaulich macht. Die BI „Rückenwind“ fordert auch deshalb unter anderem eine Gleichstellung des Radverkehrs mit dem Kfz-Verkehr und überall dort Tempo 30, wo sich Rad- und Autofahrer die Fahrbahn teilen.
vor 5 Stunden
Mehr als 50 Besucher bei der Auftaktveranstaltung
Die neue Bürgerinitiative „Rückenwind“ fordert eine Verkehrswende zugunsten des Radverkehrs in Offenburg. Dies machte die Auftaktveranstaltung mit über 50 Besuchern  deutlich. Zahlreiche neuralgische Punkte für Radfahrer in der Innenstadt kamen dabei auf den Tisch. 
Beispiele für ehrenamtliche engagierte Menschen in Offenburg: Manfred Wahl und Mutter Martina Merkle von der BI Bahntrasse, hier mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
vor 6 Stunden
Auch kritische Worte im Hauptausschuss
Die Stadt Offenburg will das Ehrenamt stärker fördern und mehr anerkennen.­ Ehrenamtskarte, Ehren­amtsgala und Bürgerbudgets sind erste Ideen, wie das vonstatten gehen könnte. In der Diskussion im Haupt- und Bauausschuss am Montagabend wurde aber deutlich, dass man sich leicht auf vermintes Terrain...
vor 7 Stunden
Offenburg
Nach den Weihnachtsferien hat für Shirin Fuhs und Jakob Potros ein neuer Lebensabschnitt im Berufsleben begonnen. Sie absolvieren ihr Freiwilliges Soziales Jahr beziehungsweise ein Praktikum an der Theodor-Heuss-Realschule.
vor 7 Stunden
Aktion gewürdigt
Einen symbolischen Scheck über 1000 Euro haben kürzlich Mitarbeiter der Edeka Südwest im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen an Halil Yildirim, Pächter des Restaurants „Zum alten Guglhupf“, übergeben.  Auch 2019 hatte der Gastronom an Heiligabend ein Weihnachtsessen für Obdachlose und Bedürftige...
vor 7 Stunden
Schutterwald
Vor 75 Jahren stürzte im Gemeindewald Schutterwald ein amerikanischer B-17 Bomber ab. Die Zeitzeugen Edgar Kranz und Eugen Hansmann gedachten am Dienstag dem damals verunglückten Piloten.
vor 7 Stunden
Organisator Hans-Peter Wagner: „Es gab Lob wie nie zuvor“
Die Ausstellung „Die 300 schönsten Krippen aus der Sammlung von Professor Hans-Jürgen Rau“ im Fürstenberger Hof in Unterharmersbach endete am 12. Januar. Und wie in den Vorjahren kamen die Besucher wieder scharenweise. Der Organisator der Krippenausstellungen, Hans-Peter Wagner, zieht Bilanz.   
vor 7 Stunden
Ehrung beim TV Gengenbach
Seit genau 69 Jahren organisiert der Turnverein (TVG) in Gengenbach die Abnahmen zum Deutschen Sportabzeichen (DSA). In der vergangenen Sommersaison bestanden 223 Teilnehmer die verschiedenen Anforderungen aus einem obligatorischen Schwimmnachweis und den vier motorischen Grundfähigkeiten Kraft,...
vor 7 Stunden
Gelungene Lokalschau
Die Lokalschau des C534 Berghaupten/Gengenbach bot am vergangenen Wochenende den vielen Besuchern im Vereinsheim eine Ausstellung, bei der rund 300 Prachttiere präsentiert wurden.  
vor 7 Stunden
Schmackhafte Werbung auf der CMT Stuttgart
Im Schwarzwald gibt es noch Dörfer, in denen Erinnerungen an Kindertage wach werden. Bei herzlichen Gastgebern, die sich persönlich um ihre Gäste kümmern, fühlt man sich gleich wohl. Die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) als touristische Dachorganisation der Ferienregion hat dafür das Projekt „...

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -