Zell a. H.

Wanderung des Schwarzwaldvereins: Zeller sind wahre Gipfelstürmer

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 3 Minuten
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11. Oktober 2021
Ein Gruß aus luftiger Höhe: Die Teilnehmer vom Schwarzwaldverein Zell bestiegen zwei Gipfel.

Ein Gruß aus luftiger Höhe: Die Teilnehmer vom Schwarzwaldverein Zell bestiegen zwei Gipfel. ©Verein

Gelungene Alpentour des Schwarzwaldvereins Zell führte ins Kleinwalsertal. Franz Huber führte die Gruppe zu zwei Gipfelkreuzen mit herrlichem Panoramablick.

Für die diesjährige Alpentour hatte der Schwarzwaldverein Zell a. H. reizvolle Touren ins Kleinwalsertal ausgesucht. Das Programm hatten die erfahrenen Bergführer Franz und Anneliese Huber zusammengestellt.
In vier Tagen wurden die 28 Bergfreunde mit zwei Gipfelbesteigungen und zwei Höhenwegen mit erlebnisreichen Touren beglückt.

Das schöne Wetter am Anreisetag beflügelte den Tourenführer Franz Huber, so dass er den Tourenplan schon auf der Hinfahrt änderte. Statt des Zimmerbezuges im Aparthotel von Mitteltal und der üblichen gemütlichen Einlauftour ging es gleich mit der Seilbahn in die Höhe zur ersten Gipfelbesteigung auf das Walmendinger Horn.

Den Wanderern bot sich ein einmaliges Bild. Unglaublich schön und begeisternd war bei klarem Himmel das Panorama der großen Runde von unzähligen Berggipfeln und das Schauen wollte kein Ende nehmen.
Bekannte Größen der Allgäuer Berge, der Widderstein, die Schafsalpenköpfe, die Hammerspitze, dahinter der mächtige Hochvogel, der Ifen und der Diedamskopf grüßten von weitem die Schwarzwälder.

Ein Teil der Gruppe ließ es sich nicht nehmen, den steilen Abstieg zum Hotel vollends zu Fuß zu wagen.
Für die nächsten Tage war Regen angesagt, doch auf die sternenklare Nacht folgte zum Glück ein verlockender Morgen mit dem Wetterbericht, dass das Wetter bis zum frühen Nachmittag halten wird.
So ging es gleich morgens los mit der Seilbahn von Ritzlern mit der Gondel Richtung Warmatsgundkopf. Bei dem guten Wetter lag es nahe, den nächsten Gipfel, die Kanzelwand mit 2057 Metern, über dem gesicherten Steig zu erklimmen. Himmlisch war hier wieder das Panorama mit den allerhöchsten Bergipfeln der Allgäuer Alpen, dem Fellhorn und dem Nebelhorn hoch über Oberstdorf, dann die mächtige Pyramide des Hochvogels, an den sich Krottenkopf, steiler Zahn der Trettachspitze und Mädelegabel als Perlen der Bergkette reihen.

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Nach dem Abstieg in Richtung Fellhorn folgte eine Seeumrundung und dann ging es über einen kleinen Gipfel hinab zur Alpgaststätte Adlerhorst, die man noch vor dem aufziehenden Regen erreichte.
Auch für den dritten Tag hatten Franz und Anneliese Huber eine guten Tipp: Mit dem Bus hinüber ins Schwarzwassertal zur Auenhütte.

Hier begann schließlich die letzte Tagestour auf dem „Taferna Höhenweg“ vorbei an Schöntalhof-Heuberg-Suna Alpe und weiter über den Mittelberg zur Bühlalpe zur Mittagesrast und dann der Abstieg von der Stutzalpe zum Dorf Baad.

Uriger „Kuhstall“

Eine kleine Wanderung vom Hotel auf den „Baader Höhenweg“ war gerade richtig für den Abschluss.
Gemütlich ließ man die schönen Bergtage in der urigen Alpgaststätte „Kuhstall“ ausklingen.
Auf der Heimfahrt bedankte sich der Vorsitzende Manfred Brosamer bei den beiden Tourenführern für die gute Organisation.

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