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Backe, backe, Bärentorte – eine tierische Robby-Aktion

Autor: 
Katrin Mosmann
Lesezeit 4 Minuten
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23. Oktober 2018
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Die Gewinner von Robbys »Bärentortenaktion« haben viel gelernt im Alternativen Wolf- und Bärenpark. Und natürlich haben sie auch ganz viele Tiere gesehen. © Katrin Mosmann

Einen tierisch tollen Vormittag erlebten die Gewinner von Robby Rheinschnakes »Bärentortenaktion« am Sonntag im Alternativen Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach. Gemeinsam mit Sabrina Reimann durften sie sogar einen Blick hinter die Kulissen werfen.
 

Fast drei Stunden erkundeten die Gewinner von Robby Rheinschnakes »Bärentortenaktion« am Sonntagvormittag den alternativen Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach. Und dabei haben Sina-Marie (5), Julia (7), Leonie (8), Julia (5), Julie (8), Lena (6), Linda (8), Jannis (13), Mathis (10), Emma-Jolie (8), Laura (8), Tim (6), Nora (9), Anne (9) und Lucia (5) von der stellvertretenden Parkleiterin Sabrina Reimann so einiges über die tierischen Bewohner des Parks, der so groß wie elf Fußballfelder ist, gelernt. 

Etwa, dass Bären gerne Nüsse, Äpfel und beispielsweise Paprika essen. Und natürlich auch Honig, die absolute Leibspeise von Meister Petz. »Das ist wie für euch Schokolade. Und weil das nicht so gesund ist, bekommen die Bären das auch nur ab und zu«, sagte Sabrina Reimann. Ab und an stünde auch Aas, also totes Tier auf dem Speiseplan der Bären, die sich aber größtenteils vegetarisch ernähren. Ein totes Tier kann ein Bär übrigens ganz schön weit erschnuppern: »Bären riechen bis zu 20 Kilometer weit. Ihre Nase ist sogar besser als die eines Hundes.

 »Bis zu 50 Kilogramm frisst ein Bär pro Tag, um sich Speck für die Winterruhe anzufuttern«, verriet Sabrina Reimann im Vorratslager, dort, wo die Besucher normalerweise gar nicht hinkommen. Von dort aus ging es dann direkt weiter in einen weiteren Raum, der eigentlich »hinter den Kulissen« des Bärenparks liegt, den Operationssaal.

»Hier werden unsere Bären untersucht«, erklärte Sabrina Reimann, die zudem berichtete, dass Bären betäubt werden müssen, ehe sie auf den großen Tisch im OP kommen. Dorthin tragen ihn etwa acht bis zehn Leute, denn: »Ein großer männlicher Bär wiegt etwa 300 bis 400 Kilo. Mancher Bär ist so schwer, dass er mittels Trage und der Krananlage im OP-Saal auf den Tisch gehievt werden muss.«

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Dass viele Bären, die im Park leben, gesundheitliche Probleme haben, liege daran, dass die Bären zuvor alle kein gutes Leben hatten. Julie weiß: »Sie haben teilweise im Zirkus, im Restaurant oder als Selfie-Bären für Touristen am Strand gehaust.« Sabrina Reimann erklärte weiter: »Hier im Park dürfen unsere Bären so naturnah wie möglich ihr restliches Leben verbringen. Am liebsten würden wir sie natürlich ganz in Freiheit leben lassen, aber zum einen würden einige Bären, die sehr alt und krank sind, in Freiheit gar nicht überleben und zum anderen würden sie zu den Menschen gehen. Denn sie alle haben in jungen Jahren gelernt, dass es bei den Menschen was zu essen gibt.«

Kuschelrunde

Und weil es nicht noch mehr Bären in Gefangenschaft geben soll, können die Bären in Bad-Rippoldsau-Schapbach auch keine Babys mehr bekommen. »Sie werden hier im OP kastriert, wenn sie zu uns kommen.« Ein Stockwerk über dem Operationsraum durften die Gewinner dann auf Kuschelkurs mit einem »echten« Bären gehen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass der präparierte Bär »Bodo« die Robby-Leser wie ein Magnet anzog. »Das Fell ist ganz kuschelig«, stellten sie alle fest. »Das liegt daran, dass Bodo im Winter gestorben ist, er hatte seinen Winterpelz, der viel dicker ist, als das Sommerfell.«

Auf dem Rundgang durch den Park gab es schließlich lebende Tiere zu sehen, und zwar alle: Acht Bären, die Wölfe und sogar die beiden Luchse präsentierten sich wie bestellt den kleinen Besuchern. »Das ist wirklich selten, dass man auf einer Führung alle Tiere zu sehen bekommt«, freute sich Sabrina Reimann, die so spannend und toll von den Tieren und dem Tierschutz berichtete, dass es keine Sekunde langweilig wurde.

Da fehlt noch was, denkt ihr? Richtig: Natürlich durften die Gewinner zum Abschluss wieder tolle Bärentorten zubereiten und diese in einer kleinen Zwischenanlage ablegen. Drum herum, aber natürlich hinter geschlossenen Toren, warteten Jurka und Kaja bereits ungeduldig auf die leckeren Obst- und Gemüse-Torten mit Honig, die so lecker dufteten.

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