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Fussball.bo.de in Spitzenposition

Autor: 
Bettina Kühne
Lesezeit 4 Minuten
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27. Juli 2017

Portalmanager Sebastian Schaller (von links) freut sich mit den Vereinsadmins Philipp Wolter (FV Rammersweier) und Oliver Kiefer (TuS Kinzigtal) über ein Jahr fussball.bo.de. Untertsützung und Zuspruch gab es viel, unter anderem haben Bayern-München-Spieler ein fussball.bo.de-Trikot unterschrieben. ©Ulrich Marx

Was für ein ereignisreiches Jahr: fussball.bo.de ist ein Jahr alt geworden – und schmiedet schon neue Pläne für die zweite Saison. Als echter Renner erweist sich das Angebot »Gerüchteküche«.
 

Wir hatten einen grandiosen Start«, freut sich Sebastian Schaller über das erste Jahr von fusball.bo.de. Der Portalmanager des Angebots kann das auch in Zahlen ausdrücken: 1,2 Millionen Besucher, über 4140 Likes und die Poleposition hat sich das Angebot binnen eines Jahres gesichert. »Wenn die Leute sich über Fußball in der Region informieren möchten, schauen sie bei uns vorbei«, sagt er. Inzwischen ist die Seite eindeutig erste Wahl.

Eines der Erfolgsgeheimnisse sieht Schaller in der »Gerüchteküche«. Als er das Angebot, eigentlich noch geheime Ereignisse zu melden, vor einigen Monaten eingerichtet hat, »hat uns das richtig voran gebracht«. »Manche haben sich extra Alias-E-Mail-Adressen zugelegt, um uns was zu stecken«, berichtet er. Geirrt hat sich die »Gerüchteküche« bislang noch nie – aber sie war schon oft vor den Beteiligten informiert. 

Nur Regionales zählt

Doch auch ohne die Flüstereien gibt es immer etwas zu berichten. Ein bisschen Bammel hatte Schaller vor der spielfreien Zeit, »aber durch die Trainer- und Spielerwechsel gab es immer viel zu berichten«. »Durch Vielfältigkeit glänzen«, heißt seine Devise, und deshalb wird außer über die Männer auch über den Jugend- und Frauenfußball berichtet.

Einziges Kriterium: Es muss regional sein. »Bei dieser Linie bleiben wir konsequent«, sagt er. Es geht um die Ortenau, einzig die regionalen Bundesliga-Vereine SC Freiburg und Karlsruher SC werden bei der Berichterstattung berücksichtig.
Selbstverständlich ist Schaller mit seinem Team auch auf dem Sportplatz anzutreffen. »Die Nutzer mögen die Videos, die nach dem Spiel entstehen«, weiß er. Die Analysen mit Spielern oder Trainern entstehen, »weil  die Akteure der Vereine helfen und nicht kneifen«, sagt Schaller. Das gilt auch, wenn etwas mal nicht so läuft, sie stehen auch in diesen Situationen Rede und Antwort.

»Ich finde es toll, dass man die lokalen Spieler auch bei den Video-Interviews auf der Facebookseite von fussball.bo.de sehen kann und somit den kleinen Vereinen eine Möglichkeit gibt, sich professionell zu präsentieren«, sagt Philipp Wolter, Vereinsadmin des FV Rammersweier. Er sieht auch, dass das Portal »meine Arbeit deutlich erleichtert, da man alle Spielerdaten als auch Mannschaftsdaten auf einen Blick hat«.

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Für Oliver Kiefer, Vereinsadmin des TuS Kinzigtal, ist der Regionalsport ohne fussball.bo.de nicht mehr vorstellbar: »Die Berichte sind immer aktuell und professionell, das animiert mich täglich zum Lesen.«

Dass die Jungen vorbeischauen, ist klar. Aber fussball.bo.de erreicht auch die Generation über 50 Jahre. Rechner hochfahren, Kaffee holen, fussball.bo.de lesen – und die Arbeitswoche kann beginnen, heißt es bei vielen, weiß er.

Promis getroffen

Persönliche Highlights erlebte Schaller im ersten Jahr von fussball.bo.de beim Besuch des Fußball-Festivals in Berlin. Dort lernte er nicht nur den Trainer der isländischen Nationalmannschaft kennen, sondern auch den deutschen Nationalspieler Timo Werner: »Der saß beim Spiel Hertha BSC gegen TSG Hoffenheim zwei Sitze neben mir und ist ein total netter Kerl.« Und er bekam Zuspruch von Rainer Holzschuh vom Kicker: »Er findet es gut, weil die kleinen Vereine von diesem Angebot profitieren.«

Aufregende Momente gab es auch andere: Anfangs ging mal der Server in die Knie oder Bilder wurden schlecht eingeladen – doch das ist längst überwunden, fussball.bo.de startet in seine zweite Saison. Doch Schaller will sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Er will das Portal noch größer und bis in die letzte Ecke bekannt machen. »Für User und Fußballfans wollen wir unverzichtbar werden«, sagt er. Ideen hat er wie jüngst beim ersten Ortenauer Fussball-Award: Das Portal kam quasi aus dem virtuellen Bereich in die Realität. Bei einer Party im Freiraum wurden verdiente Spieler, Torhüter und -schützen ausgezeichnet. Das kam super an, weil Leistung gewürdigt wurde. 
Im Hintergrund wird an neuen Ideen gefeilt. Gedacht ist etwa daran, die Zusammenarbeit mit Miba.TV weiter auszubauen.

 

 www.fussball.bo.de

Info

Spiele-App ist ein echter »Volltreffer«

Das ist ein Geburtstagsgeschenk! Pünktlich zum einjährigen Bestehen bekam fussball.bo.de eine Spiele-App. »Volltreffer« heißt das neue Spiel, und es kann im Appstore kostenlos für Android- oder Apple-Handys heruntergeladen werden.

Übrigens: Der Hintergrund fürs Torwandschießen ist wählbar; es gibt einen Hartplatz oder auch Schwarzwaldberge. Spannend bleibt es für die Spieler, weil sich beim nächsten Level der Hintergrund verändert. Hat man sich für den Hartplatz entschieden, taucht das Offenburger Rathaus auf. Die anderen sehen nach dem Schwarzwald eine Kuckucksuhr. Das Spiel ist also genauso wie fussball.bo.de etwas für echte Heimatfans.
Sebastian Schaller, Portalmanager von fussball.bo.de, freut sich über das Spiel: »Es ist ein kurzes, unkompliziertes Spiel für zwischendurch.« Im Zug bei der Fahrt zur Arbeit kann man es genauso lässig spielen wie abends zum Relaxen. Und wenn man aufhören möchte, kann man den Spielstand selbstverständlich kurz unterbrechen oder auch speichern. Die beste Voraussetzung also für eine Runde »just for fun« – zum Spaß also.

Natürlich hat Schaller das Spiel vorab mit einigen Bekannten gründlich getestet. »Schon da hat sich herausgestellt, wie beleibt es ist«, sagt er. Einige Testspieler haben es nämlich gleich geteilt. So kam es, dass Schaller auf einer privaten Feier einige Kinder entdeckte, die am Handy zockten: »Sie hatten tatsächlich schon die brandneue App geladen und waren begeistert«, freut er sich.

Unterstützt wurde das Projekt von den Partnern von fussball.bo.de.

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