Offenburg

Privatsphäre schützen: Facebook bietet diverse Möglichkeiten

Autor: 
Bettina Kühne
Lesezeit 3 Minuten
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06. Oktober 2016

Nicht immer möchte man mit allen Menschen in Verbindung treten: Ein bisschen mehr Privatsphäre lässt sich bei Facebook über verschiedene Einstellungen erreichen. ©dpa

Nicht immer hat man ein gutes Gefühl, wenn man Facebook nutzen will – es kann ja alles öffentlich mitverfolgt werden. Mit den folgenden acht Tipps sorgt man für mehr Privatsphäre auf seiner Profilseite. 

»Wer nichts tut, wird über jede Suchmaschne gefunden«, sagt Bastian André, Online-Redakteur bei Reiff Medien. Deshalb rät er, für das Facebook-Profil zumindest die wichtigsten angebotenen Sicherheitsoptionen zu nutzen. Seine acht Favoriten hat er hier zusammengestellt.

»Die wichtigste Einstellung betrifft den Button für Privatsphäre«, sagt André. Ihn sollte man auf jeden Fall anklicken. »Dort lässt sich verhindern, dass das Profil bei Suchmaschinen gelistet wird.« Die gleiche Rubrik kann man auch nutzen, um sein Profil nur noch denen zugänglich zu machen, mit denen man befreundet ist. Die restlichen Facebook-Nutzer bleiben dann außen vor.

Gruppen und Listen

»Es empfiehlt sich, die Freunde zudem verschiedenen Gruppen zuzuweisen«, sagt der Online-Redakteur. Den Gruppen kann man dann jeweils unterschiedliche Rechte einräumen: »So erreicht man, dass befreundete Familienmitglieder auf Facebook andere Bilder sehen können als beispielsweise Arbeitskollegen, denen man ja vielleicht nicht alles vom letzten Sommerurlaub zeigen will.« 

Gleiches gilt für Beiträge: Auch sie können jeweils einzelnen Personen oder Gruppen zugewiesen werden. Um die eigene Timeline übersichtlich zu halten, empfiehlt André, teilweise die Abofunktionen zu deaktivieren: So schwemmt es weniger Beiträge herein.

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Für sehr wichtig hält der Online-Experte auch die Einstellung zu markierten Bildern. »Wer dieses nicht ändert, kann von anderen beliebig markiert werden, ohne dass er es selbst mitbekommt.« Wer diese Möglichkeit deaktiviert, bekommt eine Info darüber, dass ihn jemand markiert hat – und zudem die Chance, dieses zu verhindern.

Apropos Fotos: Auch hier kann man bestimmen, welcher Kreis diese sehen darf. Wer Alben angelegt hat, kann auch für sie angeben, wem sie zugänglich gemacht werden. Was allerdings immer öffentlich bleibt, sind die Titel- und Profilbilder oben auf der Seite. Sie lassen sich nicht verbergen.
Über den Reiter »Info – Status bearbeiten« kann der Inhaber eines Profils festlegen, wer Infos über seinen Beziehungsstatus erhalten soll. André: »Es empfiehlt sich, eine Liste anzulegen und zu entscheiden, wer was sehen darf.«

Viele Facebookteilnehmer wollen nicht, dass man sieht, mit wem sie befreundet sind. »Da wird häufig geschnüffelt«, ist sich André sicher. Deshalb rät er, zumindest für Außenstehende die Freundesliste zu verbergen. Man hat sogar die Option, diese Liste komplett zu verstecken – auch vor anderen Freunden.

Hilfe bei Hackerangriff

Wenn einen das Gefühl beschleicht, dass der eigene Account gehackt wurde, bietet Facebook eine Lösung an. »Man kann die Seite wiederherstellen«, erklärt André. Dafür klickt man auf die Webseite www.facebook.com/hacked und gibt dort sein Passwort ein. Dieses muss dann später geändert werden.

Sicherheitseinstellungen für die Privatsphäre zu nutzen, ist weit verbreitet, schätzt der Online-Redakteur: »Bei unseren Facebook-Fans haben sie die meisten aktiviert.«

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