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Unterschriften gegens Verkehrschaos

Autor: 
Redaktion
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20. Oktober 2016

Stau bei Offenburg: In einer Online-Petition wird eine bessere Absprache bei Baumaßnahmen gefordert. ©Ulrich Marx

Manchmal muss man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen: Wer sich an den momentanen Zuständen auf den Straße stört, sollte handeln: Mit einer Online-Petition sollen die Behörden dafür sensibilisiert werden, dass sie künftig autofahrerfreundlicher planen.
Statt 15 Minuten ist man schnell mal eine dreiviertel Stunde unterwegs, wenn man als Pendler nach Offenburg will. Grund sind die Bauarbeiten an Straßen und Brücken, die scheinbar alle wie verhext gleichzeitig stattfinden. 
Insbesondere auf der B3 und der B33 werden die Nerven der Autofahrer damit strapaziert. Die Mittelbadische Presse setzt sich mit einer Petition dafür ein, dass solche Verkehrsproblematiken nicht wieder passieren.
Zahlreiche Baustellen auf den wichtigen Verkehrsachsen des Ortenaukreises, also der Bundesstraße 33, Bundesstraße 3 und Bundesstraße 294 sowie mehrere größere Baustellen auf wichtigen Verkehrsadern der Stadt Offenburg (z.B. Otto-Hahn-Brücke) und Oberkirch (Hauptstraße) führen täglich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Gerade die Stadt Offenburg steht mit rund 30 000 Berufspendlern zu den Stoßzeiten vor dem Verkehrskollaps.
Die Mittelbadische Presse setzt sich mit einer Online-Petition dafür ein, dass sich die beteiligten Behörden (Landrats­amt, Kommunen, Regierungspräsidium) in Zukunft besser über geplante Straßenbauprojekte austauschen sollen und Planungen der jeweils anderen Behörde bei eigenen Projekten berücksichtigen. Die Petition läuft bereits erfolgreich. Jeder kann teilnehmen und sich somit dafür einsetzen, dass es auf den Straßen in der Ortenau in Zukunft reibungsloser läuft.
Mit der Petition auf change.org werden eine bessere Kommunikation und eine bessere Baustellenplanung gefordert, um Staus auf Ortenauer Straßen, wie die Autofahrer es zurzeit erleben, zu vermeiden. Das Ergebnis wird die Online-Redaktion an die jeweiligen Behörden sowie Landrat Frank Scherer weitergeben.  

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