Offenburg

Video-on-Demand-Dienste punkten mit zeitlich unabhängigem TV

Autor: 
Bettina Kühne
Lesezeit 2 Minuten
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06. Oktober 2016

Per Video-on-Demand-Dienst lassen sich Filme auch am Laptop oder über das Smartphone schauen. ©dpa

Die Zeiten des medialen Lagerfeuers, an dem sich alle Altersgruppen und Lebensstile versammeln, sind vorbei«, sagt Thomas BreyerMayländer. Und damit spielt der Prorektor und Professor für Medienmanagement an der Hochschule Offenburg darauf an, dass die großen TV-Sender durch Video-on-Demand-Dienste ersetzt werden. Filme und Serien können damit über eine Video-Datei angesehen werden, die über einen Video-Stream bereitsteht.

Schätzungsweise 16 Prozent der Deutschen nutzen bisher Video-on-Demand-Dienste. Dabei geht es in erster Linie um Individualität: Zeitliche Flexibilität  ist die höchste Motivation beim Streamen. Fast drei Viertel der Nutzer geben dies als Grund dafür an, dass sie sich ihr Programm selbst zusammenstellen. 

Viele wünschen sich sogar mehr Anbieter auf einem Markt, der sich schon wieder bereinigt: Watchever etwa wird seinen Dienst Ende des Jahres einstellen. Derzeit rangeln Amazon Instant Video, Netflix und Maxdome um Kundschaft, und natürlich mischt auch der Bezahlsender Sky kräftig mit. 

Am beliebtesten in Deutschland ist das Streamen von Filmen (76 Prozent), gefolgt von TV-Programmen (49 Prozent)und Dokumentationen (36 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Studie des Unternehmens Nielsen.

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Ohne Geld geht gar nichts: Zwischen 99 Cent für einen Film bis 10 Euro für ein monatliches Abo kosten die Dienste, deren Angebot man genau vergleichen sollte. Denn sie unterscheiden sich deutlich von der Menge der Filme und den weiteren Konditionen.

Wer den Film nur einmal anschauen möchte, ist mit Monatsabos oder einer Flatrate gut bedient. Für Cineasten, die ihre eigene »Filmothek« aufbauen wollen, empfiehlt sich unter Umständen ein Kauf der Filme. Der kann dann schon mal mit 20 Euro zu Buche schlagen, wenn es ein angesagter Blockbuster sein soll.

Kaum Offline-Angebote

Wichtig: Wer Video-on-Demand nutzen möchte, braucht eine gute Internetverbindung. Das Streamen frisst Leitungskapazitäten. Ist die nicht vorhanden, ruckelt das Bild. Falls das Internet schwächelt, kann man den Film vorab laden und dann offline anschauen. Bisher zumindest – die meisten Anbieter haben diese Funktion entfernt. Warum, wurde nicht kommuniziert.

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