Washington

Donald Trump Jr. sagt erneut vor Geheimdienstausschuss aus

Autor: 
dpa
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12. Juni 2019
Im Mai war bekannt geworden, dass der Geheimdienstausschuss Donald Trump Jr. vorgeladen hatte, um weitere Fragen im Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen zu beantworten.

Im Mai war bekannt geworden, dass der Geheimdienstausschuss Donald Trump Jr. vorgeladen hatte, um weitere Fragen im Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen zu beantworten. ©dpa - Alec Tabak/Pool The Daily News/AP

In Verbindung mit den Russland-Ermittlungen soll US-Präsidentensohn Donald Trump Jr. Medienberichten zufolge erneut vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats aussagen.

Die Befragung werde am (heutigen) Mittwoch hinter verschlossenen Türen stattfinden, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf informierte Kreise. Der älteste Sohn von Präsident Trump solle zu einem halben Dutzend Aspekten befragt werden.

Vom Geheimdienst vorgeladen 

Im Mai war bekannt geworden, dass der von Republikanern geführte Geheimdienstausschuss den Präsidentensohn unter Strafandrohung vorgeladen hatte, um weitere Fragen im Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen zu der vermuteten Einflussnahme Moskaus auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu beantworten. US-Präsident Donald Trump hatte irritiert auf die Vorladung seines Sohnes reagiert. Dieser habe bereits mehrere Stunden im Kongress ausgesagt und sei durch den Bericht von Sonderermittler Robert Mueller «komplett entlastet» worden.

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Kritik aus den eigenen Reihen

Der republikanische Ausschussvorsitzende Richard Burr musste wegen der Vorladung heftige Kritik aus den eigenen Reihen einstecken. Trump Jr. hatte bereits im September 2017 vor dem Senat ausgesagt. Damals ging es um ein Treffen mit Vertretern Russlands im Trump-Tower sowie ein Bauprojekt seines Vaters in Moskau.

Sonderermittler Robert Mueller hatte fast zwei Jahre lang untersucht, ob Donald Trumps Wahlkampfteam vor der Präsidentenwahl 2016 geheime Absprachen mit Russland getroffen hatte und ob der US-Präsident die Justiz behindert hatte. Seinen Bericht legte Mueller Ende März vor. Der Sonderermittler und sein Team waren zwar auf «zahlreiche» Kontakte zwischen Trumps Wahlkampflager und Vertretern Russlands gestoßen. Beweise für eine Straftat fanden sie aber nicht.

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