Ukraine-Krieg

Ein kalter Frieden ist keine Lösung

Tobias Heimbach
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
26. Mai 2023
Seite an Seite: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l.) und Bundeskanzler Olaf Scholz.

Seite an Seite: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l.) und Bundeskanzler Olaf Scholz. ©Foto: dpa/Christoph Soeder

Russland darf nicht für seinen Angriff auf die Ukraine belohnt werden. Gut, dass Kanzler Olaf Scholz das klarstellt – und gleichzeitig gesprächsbereit mit Moskau ist, kommentiert Tobias Heimbach.

Seit 15 Monaten führt Russland einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Auch ungeachtet der eigenen hohen Verluste treibt der Kreml den Krieg weiter voran. Der russische Machthaber Wladimir Putin baut wohl darauf, dass der Westen kriegsmüde wird und Moskau die Ukraine doch noch zu seiner Beute machen kann.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) macht klar, dass er es dazu nicht kommen lassen will. „Russland muss verstehen, dass es nicht darum gehen kann, eine Art kalten Frieden zu schließen – indem der (. . .) Frontverlauf zur neuen ‚Grenze‘ zwischen Russland und der Ukraine wird“, sagte er. Er sei bereit, mit Putin zu sprechen.

- Anzeige -

Scholz’ Botschaft lautet: Wir können über ein Ende des Kriegs reden – aber es wird keinen Frieden geben, der den Angreifer belohnt. Doch Moskau setzt auf Eskalation. Dmitri Medwedew, Vizechef des russischen Sicherheitsrats und rhetorischer Hardliner, skizzierte jüngst die russische Vision von „Frieden“: Die westlichen Landesteile der Ukraine sollen mehreren EU-Staaten zugeschlagen werden und die östlichen Russland. Moskau will damit seinen Machtbereich ausweiten. Solange diese Haltung in Moskau verbreitet ist, gilt es, die Ukraine zu unterstützen, mit allem, was nötig ist: wirtschaftlich, politisch und mit dem Senden von Munition und Waffen. Damit die Ukraine selbst über ihr Schicksal entscheiden kann. Gut, dass Olaf Scholz das klargestellt hat.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Nachrichten

22.03.2024
Nachrichten
Es ist eines der großen gesellschaftspolitischen Vorhaben der Ampel-Koalition - und jetzt am Ziel: Kiffen wird für Erwachsene in Grenzen erlaubt. Bei der Umsetzung gibt es aber noch offene Fragen.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • HYDRO liefert etwa Dreibockheber für die Flugzeugwartung. 
    26.03.2024
    HYDRO Systems KG und Rhinestahl fustionieren
    HYDRO Systems KG und Rhinestahl schließen sich zusammen. Mit diesem Schritt befinden sich die Kompetenzen in den Bereichen Ground Support Equipment (GSE) und Aircraft- & Engine Tooling unter einem Dach.
  • Alle Beauty-Dienstleistungen bietet die Kosmetik Lounge in Offenburg unter einem Dach.
    26.03.2024
    Kosmetik Lounge Offenburg: Da steckt alles unter einem Dach
    Mit einer pfiffigen Geschäftsidee lässt Elena Plett in Offenburg aufhorchen. Die staatlich geprüfte Kosmetikerin denkt "outside the box" und hat in ihrer Kosmetik Lounge ein außergewöhnliches Geschäftsmodell gestartet.
  • Konfetti, Flitter und Feuerwerk beschließen die große Preisverleihung im Forum-Kino in Offenburg. Die SHORTS feiern 2024 ihr 25. Jubiläum. 
    26.03.2024
    25 Jahre SHORTS – 25 Jahre Bühne für künftige Filmemacher
    Vom kleinen Screening in 25 Jahren zum gewachsenen Filmfestival: Die SHORTS der Hochschule Offenburg feiern Jubiläum. Von 9. bis 12. April dreht sich im Forum-Kino Offenburg alles um die Werke junger Filmemacher. Am 13. April wird das Jubiläum im "Kesselhaus" gefeiert.
  • Das LIBERTY-Team startet am Mittwoch, 27. März, in die Afterwork-Party-Saison. 2024 finden die Veranstaltungen in Kooperation mit reiff medien statt. 
    22.03.2024
    Businessaustausch jetzt in Kooperation mit reiff medien
    Das Offenburger LIBERTY startet mit Power in die Eventsaison: Am Mittwoch, 27. März, steigt die erste XXL-Afterwork-Party mit einem neuen Kooperationspartner. Das LIBERTY lädt zusammen mit reiff medien zum zwanglosen Feierabend-Businessaustausch ein.