Krapfen zeigen den Stinkefinger

„Frustfinger“ als Zeichen gegen Corona-Maßnahmen

Autor: 
red
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10. November 2020
Xaver Neumeier (links) und Konditoreimeister Jakob Neumeier posieren mit ihren „Frustfingern“.

Xaver Neumeier (links) und Konditoreimeister Jakob Neumeier posieren mit ihren „Frustfingern“. ©Foto: dpa/Kilian Pfeiffer

Die verschärften Corona-Maßnahmen sind für viele Gastronomiebetreiber ein Problem. Die Brüder Neumeier aus Bayerisch Gmain haben einen Weg gefunden, auf kreative Weise mit ihrem Frust umzugehen.

Bayerisch Gmain - Viele Händler und Gastronomiebetreiber haben mit den strengen Corona-Maßnahmen zu kämpfen. Die Konditoren Jakob und Xaver Neumeier aus Bayerisch Gmain machen ihrem Ärger auf kreative Art und Weise Luft.

Die so genannten „Frustfinger“ sind Krapfen (Berliner), die wie eine Hand aussehen. Diese ist allerdings zu einer Faust geballt und nur der Mittelfinger bleibt ausgestreckt. Damit machen sie auf ihre Lage aufmerksam und setzen ein Zeichen gegen die strengen Auflagen. Zur Nachrichtenagentur dpa sagten die Brüder, dass sie durch den zweiten Lockdown 50 Prozent Umsatzeinbußen erwarteten.

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Die „Frustfinger“ scheinen einen großen Anklang zu finden. Laut den Brüdern seien die Krapfen regelmäßig ausverkauft, sagten sie gegenüber dpa.

 

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