Basketball-Bundesliga

MHP Riesen Ludwigsburg legen in Vechta eine famose Aufholjagd hin

Joachim Klumpp
Lesezeit 2 Minuten
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03. März 2024
Jayvon Graves gibt bei den Riesen den Ton an.

Jayvon Graves gibt bei den Riesen den Ton an. ©Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

In der Basketball-Bundesliga haben Ludwigsburgs Basketballer das letzte Viertel in Vechta mit 28:8 gewonnen – und damit auch noch ein verloren geglaubtes Spiel.

Totgesagte leben länger, wie am späten Samstag die MHP Riesen Ludwigsburg in der Basketball-Bundesliga. Allerdings muss man bei dem am Ende deutlichen 86:72 (40:46) bei Rasta Vechta etwas tiefer in die Statistik blicken. Denn ein unglaublicher 23:0-Lauf (!) zu Beginn des letzten Viertels brachte die Riesen, die zwischenzeitlich bereits mit 13 Punkten (46:59) zurückgelegen hatten, vor den 3140 Zuschauern noch auf die Siegerstraße. „Im dritten Viertel waren wir eigentlich schon tot“, sagte später Riesen-Coach Josh King, dessen Team sich damit an dem Gegner vorbeischob auf Platz fünf, der am Ende zur direkten Play-off-Teilnahme reichen würde. Doch das ist Zukunftsmusik.

Aktuell galt der Blick dem Samstag, an dem die Mannschaft ein bärenstarkes und nicht mehr für möglich gehaltenes viertes Viertel mit 28:8 hingelegt hat. Das basierte natürlich auf einer tollen Defensivleistung, mit der die Mannschaft selbst den ehemaligen Ludwigsburger Tommy Kuhse (25 Punkte) aus dem Spiel nehmen konnte. Vechtas Trainer Ty Harrelson sagte: „Respekt an meinen Kollegen und sein Team, das die Defensive angezogen hat.“ Der Kollege King fügte hinzu: „Dass wir in der Defensive irgendwann mit mehr Physis gespielt haben, hat meiner Meinung nach das Spiel gedreht. Im letzten Viertel haben wir Rasta dann ein bisschen zermürbt, sie hatten da lange Zeit keine Punkte machen können.“

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Die machte dafür wieder einmal Jayvon Graves bei den Riesen, der mit 28 Punkten zum Matchwinner avancierte. Zudem sorgte Jonathan Bähre (sieben Punkte/sechs Rebounds) zu Beginn des letzten Viertel mit drei wichtigen Aktionen für die Initialzündung, welche die Riesen in dieser Phase benötigten.

„ Ich hoffe, dass wir auf den Sieg heute aufbauen können“, sagt King. Weiter geht es für die Ludwigsburger nun mit zwei Heimspielen, wobei das wichtigere wohl schon am Mittwoch (20 Uhr) in der Champions League gegen Dijon ansteht. Denn mit einem Sieg gegen die Franzosen stünde der Bundesligist bereits – fast – im Viertelfinale dieses internationalen Wettbewerbs. Nächsten Samstag kommt dann Bamberg in der Liga in die MHP-Arena.

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