Täterbeschreibung veröffentlicht

Fahndung nach Raubüberfall auf Juwelier in Baden-Baden

Autor: 
red/jr
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
01. Dezember 2017

Die vier Täter - die Polizei hofft mit diesen Bildern die Fahndung erfolgreich abzuschließen ©Polizeipräsidium Offenburg

Zu einem Raubüberfall auf einen Juwelier ist es am Freitagmorgen in Baden-Baden gekommen. Vier bewaffnete Unbekannte haben mehrere Uhren entwendet und sind geflüchtet. Die Polizei hat eine Täterbeschreibung veröffentlicht. 

Zu einem Überfall auf einen Juwelier in der Lichtentaler Straße kam es am Freitag gegen 10.10 Uhr, berichtet die Polizei. Vier Personen betraten demnach zu dieser Zeit das Geschäft, wobei einer der Unbekannten eine anwesende Frau mit einer Schusswaffe bedroht haben soll.

Aus den Auslagen wurden mehrere hochwertige Uhren der Marke Rolex entwendet. Die Polizei vermutet, dass die Tatverdächtigen im Anschluss in Richtung Augustaplatz flüchteten. Die Höhe des Schadens ist momentan noch nicht abschätzbar.

Fahndung bislang ohne Erfolg

Wie die Staatsanwaltschaft Baden-Baden und das Polizeipräsidium Offenburg in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt geben, verlief die Fahndung nach dem Raubüberfall auf einen Juwelier in der Lichtentaler Straße bislang ohne Erfolg. Mehrere Einsatzkräfte und ein Polizeihubschrauber waren beteiligt.

- Anzeige -

Die bedrohte Angestellte, wie auch alle übrig Anwesenden, blieben laut Polizeibericht körperlich unversehrt. Sie mussten jedoch psychologisch betreut werden, heißt es.

Polizei ruft zur Mithilfe auf

Mittels Lautsprecherdurchsagen von Streifenwagen seien mittlerweile weitere Zeugen gefunden worden. Eine Täterbeschreibung der aus vier Personen bestehende Gruppierung, die sich laut Polizei nach der Tat in verschiedene Richtungen entfernt hatte, liegt mittlerweile vor (siehe Infobox unten).

Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugen oder Personen geben können, werden von der Polizei weiterhin gebeten, sich unter 0781/212820 zu melden.

Info

Die Täterbeschreibung der Polizei

Person 1: circa 18 Jahre alt, männlich, trug eine dunkle Fellmütze mit hellen Fellteilen und einen schwarzen Schal. Bekleidet mit einer olivfarbenen Parka.

Person 2: 40-50 Jahre alt, männlich, trug eine dunkle Schiebermütze, dunkle Brille, helle Jacke mit Pelzbesatz am Kragen, 3-Tage-Bart um Kinn und Mund.

Person 3: ca. 55-65 Jahre alt, männlich, trug zur Tatzeit eine dunkle Jacke/ Mantel und ebenfalls eine dunkle Schiebermütze, kein Bart, keine Brille, vermutlich graue Haare.

Person 4: circa 40-50 Jahre alt, männlich, dunkler (Angler-)Hut mit Krempe, brauner Jacke, schwarzer Schal, auffällige Brille.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Nachrichten

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania steigen am Flughafen von Helsinki an Bord der Air Force One.
Helsinki
vor 6 Minuten
Nach dem Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin wächst der Druck auf US-Präsident Donald Trump, umstrittene Äußerungen klarzustellen.
Donald Trump und Wladimir Putin haben ihre Gespräche in Helsinki beendet.
Nachrichten
vor 20 Minuten
«Beispiellos» zählt zu den Wörtern, die in der Berichterstattung über US-Präsident Donald Trump besonders häufig vorkommen. Immer wenn man denkt, jetzt geht es nicht mehr schräger oder krawalliger, folgt wieder ein Tweet, ein Interview oder ein Auftritt, über den man sagen muss: Das hat sich noch...
Kommentar des Tages
vor 6 Stunden
 Trotz tiefgreifender Differenzen haben US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin bei ihrem ersten Gipfeltreffen eine enge Zusammenarbeit bei der Lösung internationaler Krisen und Konflikte vereinbart. »Wir haben die ersten Schritte in eine strahlendere Zukunft gemacht«,...
Interview der Mittelbadischen Presse
vor 6 Stunden
Die CSU kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Asylstreit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wächst die innerparteiliche Kritik am Verhalten von Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer. Er sei inzwischen isoliert, so der Passauer Politikwissenschaftler und CSU-Experte Heinrich Oberreuter im...
Zukunftvision: Die Animation zeigt eine Rakete, die aus dem Weltraumbahnhof an der Halbinsel A'Mhoine in der schottischen Grafschaft Sutherland startet. Foto. PRNewsfoto/Lockheed Martin
London
vor 17 Stunden
In Schottland soll der erste Weltraumbahnhof auf europäischem Boden entstehen. Das teilte die britische Weltraumagentur UK Space Agency am Montag mit.
48 Prozent der Befragten gaben in der repräsentativen Studie an, die Inhalte nicht genau zuordnen zu können.
Berlin
vor 20 Stunden
Viele Nutzer sozialer Netzwerke haben einer Studie des Digitalverbands Bitkom zufolge Schwierigkeiten, zwischen Werbung und inhaltlichen Beiträgen zu unterscheiden.
Der Schriftzug «The Whole World is Watching» wird an eine Wand am Präsidentenpalast in Helsinki projiziert.
Helsinki
vor 22 Stunden
Wenn die Präsidenten der USA und Russland sich treffen, ist das immer ein Gipfel der Schwergewichte, der unter besonderer Beobachtung steht. Umso mehr, wenn sie Donald Trump und Wladimir Putin heißen.
Sami A. wurd am vergangenen Freitag mit einer Chartermaschine von Düsseldorf aus in sein Heimatland Tunesien gebracht.
Düsseldorf/Tunis
vor 22 Stunden
Nach hitzigen Debatten über die möglicherweise unrechtmäßige Abschiebung des islamistischen Gefährders Sami A. wird nun eine gerichtliche Klärung erwartet.
Bundesgesundheitsminister und CDU-Politiker Jens Spahn.
Berlin
vor 22 Stunden
Um den Pflegeberuf attraktiver zu machen, muss es aus Sicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für die Beschäftigten künftig Tarifverträge geben. Ziel sei «Tarifgebundenheit in allen Einrichtungen», sagte der CDU-Politiker im «Morgenmagazin» des ZDF.
Rauchwolken nach einem Angriff auf Ziele im Gazastreifen: Am Wochenende eskalierte der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern.
Damaskus
vor 22 Stunden
Bei Luftangriffen auf einen iranischen Stützpunkt im Norden Syriens sind nach Angaben von Menschenrechtlern neun Menschen getötet worden.
Eine Seeanemone im Zentralpazifik. Der Abbau von Rohstoffen bedroht die Lebewesen in der Tiefsee.
Gland
vor 23 Stunden
Mit dem Abbau von Rohstoffen in Tiefseeregionen drohe schwerer Schaden für die Meereslebewesen, warnt die Weltnaturschutzunion (IUCN).
Sanitäter tragen Kinder von Bord eines Schiffes der italienischen Küstenwache.
Rom
vor 23 Stunden
Die Flüchtlinge, die auf zwei Rettungsschiffen vor Italien ausgeharrt hatten, dürfen nun an Land. Die Anlandung habe in Pozzallo auf Sizilien gegen Mitternacht begonnen, berichteten italienische Medien unter Berufung auf Regierungskreise.