Amtsgericht Kenzingen

Verantwortliche einer Baufirma wegen Betrugstaten verurteilt

07. Dezember 2017
&copy pixabay

Die Geschäftsführer eine Baufirma aus dem Breisgau sind auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg vom Amtsgericht Kenzingen wegen des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von rund 19.000 Euro zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. 

Das Amtsgericht Kenzingen hat es nach den Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Lörrach am Standort Freiburg als erwiesen angesehen, dass zwei Geschäftsführer einer Baufirma aus dem Breisgau, angeblich beauftragte selbständige Subunternehmer tatsächlich als Bauhelfer eingesetzt hatten, teilt das Hauptzollamt Lörrach in einer Pressemitteilung mit.

Das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von rund 19.000 Euro führte zu hohen Geldstrafen, die für einen der beiden Beschuldigten mit 120 Tagessätzen, für den anderen mit 90 Tagessätzen angesetzt wurden.

Beweismaterial sichergestellt 

Die beiden Männer, die kaum Deutsch sprachen, wurden während einer Routinekontrolle auf einer Baustelle von den Zöllnern befragt. Danach arbeiteten Sie ausschließlich auf Anweisung der beiden Beschuldigten und stellten nur ihre Arbeitskraft zur Verfügung.

Bei einer Durchsuchung der Geschäftsräume der Baufirma konnte schließlich umfassendes Beweismaterial sichergestellt werden, heißt es weiter.

Autor:
red/ah

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