Lörrach/Freiburg/Offenburg

Zoll prüft bundesweit Friseurgeschäfte auf Schwarzarbeit

Autor: 
red/sw
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28. November 2016
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Die Zollverwaltung prüfte am 23. und 24. November bundesweit Friseurgeschäfte auf Schwarzarbeit und Mindestlohn. An den Standorten in Lörrach, Freiburg und Offenburg wurden rund 250 Betriebe geprüft. In 55 Fällen gab es laut Polizei Anzeichen, dass ein Verstoß vorliegen könnte.

Die Zollverwaltung hat am 23. und 24. November bundesweit Friseurgeschäfte auf die Einhaltung der Bestimmungen des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und des Mindestlohngesetzes überprüft, teilte die Polizei mit. Auch im Bereich des Hauptzollamts Lörrach kontrollierten die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit von den Standorten in Lörrach, Freiburg und Offenburg aus rund 250 Betriebe. Es seien nahezu 700 Personen zu ihren Arbeitsbedingungen befragtworden, so Rainer Wunderle von Hauptzollamt, der den Einsatz mit 74 Mitarbeitern leitete. In 55 Fällen sollen sie Anzeichen dafür erhalten haben, dass ein Verstoß vorliegen könnte. In den betreffenden Firmen müssten sie sich nun die Geschäftsunterlagen ganz genau ansehen.

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Seit 01. August 2015 gilt für das Friseurhandwerk der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. Einen Flächentarifvertrag gibt es in dieser Branche nicht. Aber nicht nur der Mindestlohn steht im Fokus der Zollbeamten. Diese prüfen grundsätzlich immer ganzheitlich. Es geht somit auch um die Feststellung von Meldeverstößen, fehlenden Arbeitsbewilligungen, Leistungsmissbrauch oder Verletzung der Arbeitsbedingungen, so die Polizei.

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