Doha

Das Emirat Katar: Vom Wüstenzwerg zum globalen Riesen

Autor: 
dpa
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
17. Juli 2017
Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani.

Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani. ©dpa - Brendan Smialowski

Das Emirat Katar im Osten der arabischen Halbinsel ist geografisch zwar nur etwa halb so groß wie Hessen, gewinnt international aber sowohl politisch als auch wirtschaftlich immer mehr an Bedeutung.

Große Vorkommen an Erdöl und Erdgas machten Katar zu einem der reichsten Länder der Erde. Das Land ist 2022 Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft.
Rund 2,6 Millionen Menschen leben in Katar, von denen der Großteil aus dem Ausland kommt und als Gastarbeiter beschäftigt ist. Nur zwölf Prozent sind Katarer. Das Land hat zahlreiche Beteiligungen an europäischen Unternehmen, darunter etwa Anteile am VW-Konzern. Der arabische Nachrichtensender al-Dschasira hat seinen Sitz in Katar.

- Anzeige -

Katar ist Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und hat unter anderem zusammen mit Saudi-Arabien, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten den Golfkooperationsrat mitgegründet, der eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik in der Region als Ziel hat. Südlich der Hauptstadt Doha befindet sich der größte Stützpunkt der US-Armee in der arabischen Welt.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert Katar für die Ausbeutung von Gastarbeitern und eingeschränkte Meinungsfreiheit.

Kommentare

Damit Sie Kommentare zu diesem Artikel lesen können, loggen Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten ein.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Nachrichten

Offenburg/Achern
vor 2 Stunden
Wie geht es mit den acht Standorten des Ortenau-Klinikums weiter? Eine am Donnerstag im Krankenhausausschuss des Kreistages vorgestellte Studie stellt klar: Bleiben alle erhalten, hat das Klinikum ein klares Defizit-Problem. Das Krankenhaus in Achern hat gute Chance eine mögliche Schrumpfkur zu...
Berlin
vor 2 Stunden
Bundeskanzlerin Merkel, Staatspräsident Macron und die schwierige europäische Einigung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt den französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Humboldt-Forum im Berliner Schloss.
Berlin
vor 10 Stunden
Diesem Auftritt wohnt kein Zauber inne. Und wenn doch, schaffen es Angela Merkel und Emmanuel Macron sehr konsequent, ihn zu verbergen. Da helfen auch die obligatorischen Begrüßungs-Küsschen rechts und links nichts.
Bisher war ein Facebook-Ableger in Irland für das gesamte Geschäft außerhalb der USA zuständig.
Menlo Park
vor 14 Stunden
Facebook verlegt die Daten von gut 1,5 Milliarden nicht-europäischer Nutzer raus aus dem Geltungsbereich der neuen EU-Datenschutzverordnung.
Das «Berghain» beschäftigt jetzt auch die Berliner Politik.
Berlin
vor 15 Stunden
Eine Attacke aus den Reihen der AfD auf das Berliner «Berghain» ist gescheitert. Eine Lokalpolitikerin hatte dafür plädiert, dem für Sex und Drogen bekannten Techno-Club die gewerberechtliche Erlaubnis zu entziehen.
Landgericht Freiburg
vor 15 Stunden
Nach dem jahrelangen Missbrauch eines Kindes bei Freiburg ist das erste Urteil gesprochen. Prozesse gegen weitere Verdächtige beginnen in den nächsten Monaten.
Angehörige riefen Polizei
vor 15 Stunden
Weil es familiäre Probleme gegeben hatte, soll ein  58-jähriger Mann aus Rastatt seine Ehefrau getötet haben. Besorgte Angehörige hatten am Mittwochabend die Polizei gerufen, die die Tote letztlich leblos auf Bett im Schlafzimmer fand.
An dieser Straßenecke waren zwei Kippa tragende Männer attackiert worden.
Berlin
vor 15 Stunden
Zwei Tage nach einem antisemitischen Angriff auf einen jungen Israeli und seinen Begleiter in Berlin hat sich der mutmaßliche Täter Zeitungsberichten zufolge der Polizei gestellt.
Hubert-Burda-Media-Chef Paul-Bernhard Kallen auf einer Konferenz in München.
München
vor 15 Stunden
Hubert-Burda-Media-Chef Paul-Bernhard Kallen schlägt vor, Internet-Portale zum regelmäßigen Löschen ihrer Datensammlungen zu verpflichten.
Der französische Präsident und die deutsche Kanzlerin zu Beginn des Treffens in Berlin.
Berlin/Paris
vor 17 Stunden
Beim Treffen von Macron und Merkel wird es voraussichtlich um folgende Themen gehen:
Ein vom nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un genutzter Sonderzug in China. 
Peking
vor 18 Stunden
Noch bevor sich Donald Trump und Kim Jong Un an die schwierige Lösung des Atomkonflikts machen, müssen sie sich auf eine weit einfachere Frage einigen: Wo sollen sie sich treffen?
Thomas Oppermann: «Das Judentum gehört zu Deutschland. Wer das nicht akzeptiert, hat hier nichts verloren».
Berlin
vor 18 Stunden
Bundestags-Vizepräsident Thomas Oppermann hat die jüngste Attacke auf zwei Kippa tragende junge Männer in Berlin scharf verurteilt. «Das Judentum gehört zu Deutschland. Wer das nicht akzeptiert, hat hier nichts verloren», sagte der SPD-Politiker der «Neuen Osnabrücker Zeitung».