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Eurodistrikt ist voll einsatzfähig

Autor: 
Reinhard Reck
Lesezeit 2 Minuten
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22. Januar 2016

Das Team des Eurodistrikts mit dem Präsidenten Roland Ries (3. v. r.): Marc Gruber, Katrin Neuss, Julia Wyssling, Generalsekretärin Anika Klaffke, Lioba Markl-Hummel und Noëlle Hertaut (v. l.). ©Peter Heck

Kehl Das Team des Generalsekretariats des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau ist jetzt komplett. Insgesamt sechs Personen unter der Leitung von Generalsekretärin Anika Klaffke arbeiten jetzt in den Räumlichkeiten der grenzüberschreitenden Einrichtung in der Kehler Fabrikstraße. Man könne nun »mit allen Kapazitäten die Aktivitäten des Eurodistrikts weiterentwickeln«, betonte gestern dessen Präsident, der sozialistische Straßburger Oberbürgermeister Roland Ries, vor der Presse. 
Wie der Elsässer weiter betonte, wolle man mit einer »Strategie à 3600« künftig verstärkt eigene Akzente setzen. Der Eurodistrikt habe das Ziel, für Menschen aller Altersgruppen  Hilfestellung im grenzüberschreitenden Alltag zu leisten. Auch gehe es um das Testen neuer Formen der Kooperation. Was die Themen betrifft, so wollen die Verantwortlichen verstärkt Prioritäten setzen. »Wir können nicht alles machen«, so Ries.
Wie Generalsekretärin Klaffke betonte, will sich der Eurodistrikt in diesem Jahr besonders der Entwicklung der Zweisprachigkeit, der Wirtschaftsförderung und der beruflichen Eingliederung widmen. 2017 soll es schwerpunktmäßig um den Umweltschutz und die Mobilität gehen. Dazu plant man eine Vielzahl von Aktivitäten – meist in Zusammenarbeit mit anderen Partnern. Infos über grenzüberschreitende Radwege, eine »Eurodistrikt-Entdeckungsrallye«, ein Deutsch-Wörterbuch für junge Franzosen, die einen Teil ihrer Ausbildung in der Ortenau absolvieren: Vieles ist denkbar. Klaffke wies darauf hin, dass trotz der Priorisierung bestimmter Themen die bisher geförderten Aktionen in anderen Bereichen – etwa in der Kultur oder der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung – weiterverfolgt werden sollen.
Bis zum 1. März können Vereine und Verbände beim Eurodistrikt Förderanträge für den Fonds zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus  Flüchtlingsfamilien einreichen. 30 000 Euro stehen insgesamt für 2016 zur Verfügung. Es werden Projekte gefördert, die jungen Flüchtlingen helfen, sich in der  neuen Umgebung einzuleben.

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