Johannesburg

Fast vier Millionen Jahre altes Skelett präsentiert

Autor: 
dpa
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
07. Dezember 2017
Das Skelett des Australopithecus «Little Foot» bei der Präsentation in Johannesburg.

Das Skelett des Australopithecus «Little Foot» bei der Präsentation in Johannesburg. ©dpa - Themba Hadebe

Forscher haben in Südafrika ein fast vier Millionen Jahre altes, nahezu vollständiges Skelett eines Vormenschen präsentiert. Das «Little Foot» (kleiner Fuß) getaufte Skelett eines Australopithecus war in mühsamer Kleinarbeit zusammengesetzt worden.

Es sei das vollständigste Skelett eines menschlichen Vorfahren, das älter ist als 1,5 Millionen Jahre, sagte Professor Ron Clarke von der Universität Witwatersrand in Johannesburg.

Clarke hatte die ersten Fußknochen des rund 3,67 Millionen Jahre alten Skeletts bereits vor 20 Jahren bei einer Ausgrabung in den für Fossile bekannte Sterkfontein-Höhlen nordwestlich von Johannesburg entdeckt. Die Knochenteile waren dort in einem Beton-ähnlichen Stein eingefasst. Das Finden und Freilegen aller Skeletteile dauerte demnach von 1997 bis 2012.

- Anzeige -

Namens Little Foot

«Der Prozess verlangte eine extrem vorsichtige Ausgrabung in dem dunklen Umfeld der Höhle», so Clarke. Die auf dem Fund basierenden wissenschaftlichen Schlüsse sollen im nächsten Jahr veröffentlicht werden. Es handelt sich bei «Little Foot» demnach um das weltweit einzige vollständige Skelett eines Australopithecus. Die hominide Gattung lebte vor etwa vier bis zwei Millionen Jahren in Afrika.

Mini-Doku zum Fund (Englisch)

Weitere Artikel aus der Kategorie: Nachrichten

Fertiggerichte wie Tiefkühlpizza sollen in Zukunft weniger Fett, Salz und Zucker enthalten.
Berlin
vor 3 Stunden
Für eine gesündere Ernährung sollen Fertiggerichte wie Tiefkühlpizza künftig schrittweise mit weniger Fett, Salz und Zucker auskommen. Auch Portionsgrößen von Produkten sollen kleiner werden, um Übergewicht gerade bei Kindern zu vermeiden.
Unter der Führung von Kronprinz Mohammed bin Salman sah der kritische Kommentator Dschamal Chaschukdschi keine Zukunft mehr für sich.
Riad
vor 3 Stunden
Im vergangenen Jahr verließ Dschamal Chaschukdschi ein Land, dessen Wandel ihn immer mehr einengte. Der Journalist durfte nicht mehr schreiben und um ihn herum wurden immer mehr Freunde und Bekannte festgenommen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur im Juni.
Ein Elektro-Sammeltaxi der VW-Tochter Moia und ein Fahrzeug von Clever Shuttle (l) auf dem New Mobility Day in Hamburg. (Nicht nur) Der Bitkom feilt an neuen Mobilitätskonzepten.
Berlin
vor 3 Stunden
Das eigene Auto anderen zur Verfügung stellen oder eine Strecke mit weiteren Fahrgästen gemeinsam zurücklegen - laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom stoßen solche Konzepte angesichts des wachsenden Verkehrs in den Städten bei Bürgern auf großes Interesse.
Ein Videostandbild zeigt laut der türkischen Zeitung «Hurriyet» Chaschukdschi beim Betreten des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul.
Istanbul/Washington/Riad
vor 3 Stunden
Das Verschwinden des saudischen Regierungskritikers und Journalisten Dschamal Chaschukdschi in Istanbul ist einer der spannendsten und zugleich grausigsten Kriminalfälle des Jahres. Gleichzeitig gibt es viel Aufregung um wenig Handfestes.
Verfassungsgericht in Warschau: Das wegen der Justizreformen gegen Polen eingeleitete EU-Strafverfahren tritt auf der Stelle.
Luxemburg
vor 4 Stunden
Das gegen Polen eingeleitete EU-Strafverfahren tritt trotz neuer besorgniserregender Entwicklungen auf der Stelle. Der zuständige EU-Ministerrat zog bei einem Treffen in Luxemburg zunächst keine Konsequenzen aus einer düsteren Lagebeurteilung zur Rechtsstaatlichkeit in dem Land.
Bundesjustizministerin Katarina Barley soll SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl im kommenden Jahr werden.
Berlin
vor 6 Stunden
Bundesjustizministerin Katarina Barley soll Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl im Mai kommenden Jahres werden.
Das Bündnis «Grenz-Gemeinden gegen den Brexit» warnt vor einer möglichen Schließung der N53, einer Verbindungsstraße zwischen der Republik Irland und Nordirland.
London
vor 6 Stunden
Die Verhandlungen zum geplanten EU-Austritt Großbritanniens stecken wieder einmal fest. Dabei sind laut EU-Chefunterhändler Michel Barnier bereits bis zu 85 Prozent des Brexit-Abkommens unter Dach und Fach.
Arbeiter befestigen weiße Spezialdecken am Rhonegletscher, um den ältesten Gletscher der Alpen vor dem Schmelzen zu bewahren.
Zürich
vor 7 Stunden
Die Eismasse der Schweizer Gletscher ist im Hitzesommer 2018 massiv geschrumpft. An den etwa 1500 Gletschern schätzen die Experten den Verlust auf 1,4 Milliarden Kubikmeter oder 2,5 Prozent im Vergleich zum September 2017, berichtete die Akademie der Wissenschaften Schweiz am Dienstag.
Die Spurensicherung der Polizei am Tatort, einer Apotheke im Hauptbahnhof.
Köln
vor 7 Stunden
Die Ermittlungen zu der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof gehen weiter. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Tat einen terroristischen Hintergrund hatte.
Frankreichs Premierminister Edouard Philippe geleitet den neuen Innenminister, Christophe Castaner, nach dessen Ernennung zu einer Pressekonferenz.
Paris
vor 7 Stunden
Frankreichs im Umfragetief steckender Staatschef Emmanuel Macron hat mit einer großen Regierungsumbildung auf den Rücktritt des Innenministers vor zwei Wochen reagiert.
Zwei, die einander möglicherweise noch brauchen: Markus Söder und Horst Seehofer stehen mit der CSU am Tiefstpunkt.
München
vor 8 Stunden
Die Aufarbeitung der schicksalsträchtigen Landtagswahl in Bayern geht weiter: Nach der herben Abstimmungspleite der CSU kommt heute erstmals deren deutlich geschrumpfte Landtagsfraktion zusammen.
Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat den Krisenausschuss wegen der zahlreichen Ebola-Fälle im Kongo einberufen.
Goma
vor 8 Stunden
Wegen der zahlreichen Ebola-Fälle im Kongo hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Mittwoch den Krisenausschuss einberufen. Das teilte der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bei Twitter mit.