Wiesbaden

Mehr Menschen wegen Depression in Kliniken behandelt

Autor: 
dpa
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
13. März 2018
Sechs Prozent aller Patienten waren Kinder und Jugendliche.

Sechs Prozent aller Patienten waren Kinder und Jugendliche. ©dpa - Julian Stratenschulte

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die wegen einer Depression in Krankenhäusern behandelt wurden, ist innerhalb von fünf Jahren um sieben Prozent gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt berichtete, waren im Jahr 2016 mehr als 263.000 Menschen vollstationär in Behandlung. Im Jahr 2011 waren es noch knapp 246.000 Patienten. Auffällig war der Anstieg bei den behandelten Kindern und Jugendlichen. Im Jahr 2016 waren 15.446 Patienten bis zu 18 Jahren wegen Depressionen vollstationär in Krankenhäusern. Das entspricht einem Anteil von sechs Prozent an allen Patienten. Im Jahr 2011 waren nur drei Prozent der Patienten Kinder und Jugendliche.

- Anzeige -

Die Gründe für den generellen Anstieg seien vielschichtig, hieß es. So könne etwa die gestiegene Lebenserwartung und die Anfälligkeit Älterer zu höheren Zahlen geführt haben. Zudem könne eine bessere Diagnostik und Sensibilität gegenüber psychischen Erkrankungen zu der Entwicklung beigetragen haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeigen
Bertold Thoma, hier in seinem Zuhause in der Schubertstraße, feiert seinen 75. Geburtstag. Im kommenden Jahr tritt er wieder für den Gemeinderat an.
Fit und noch mit vielen Zielen
15.12.2018
Kommunalpolitiker mit Herzblut und Sachverstand – auch noch mit 75 Jahren: Berthold Thoma, seit 39 Jahren für die SPD im Gemeinderat feiert am Sonntag Geburtstag. Aktiv für die Stadt und für seine Mitmenschen, ist er stets mit dem Fahrrad unterwegs. Zu seinem vielseitigen Engagement gehört auch die...
Goldschmiede Patrick Schell in Achern
11.12.2018
Schmuck zu Weihnachten ist ein besonderes Geschenk. Doch welches Stück ist das richtige für einen lieben Menschen? Die Goldschmiede Patrick Schell in Achern gibt hier individuelle Beratung – und als besonderes Highlight: Personalisierte Schmuckstücke und Uhren mit Gravur.
Fachberatung aus Ortenberg
07.12.2018
Smart Home vernetzt das eigene Zuhause und spart Zeit und senkt Energiekosten. Es sorgt aber vor allem für mehr Sicherheit – wenn man die passende Ausrüstung hat. Der Einstieg ist mit dem richtigen Fachmann aber gar nicht schwierig.
Netzwerk Fortbildung
06.12.2018
Die Weiterbildung boomt – und immer mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer erkennen, wie wichtig es ist, sich durch eine Weiterqualifizierung sicher in der Welt zurecht zu finden. Wer eine geeignete Weiterbildung sucht, ist beim „Netzwerk Fortbildung“, dem Weiterbildungsportal des Landes Baden-...

Weitere Artikel aus der Kategorie: Nachrichten

Zum Gedenken an die Opfer werden Kerzen, Blumen und Bilder am Straßburger Weihnachtsmarkt niedergelegt.
29-jähriger Täter Cherif Chekatt
vor 2 Stunden
In der Straßburger Innenstadt hatte es am Dienstagabend am Weihnachtsmarkt Schüsse gegeben. Dabei wurden drei Menschen getötet und 13 verletzt - fünf lebensgefährlich. Der Täter ist 29 Jahre alt, war de Polizei bekannt, mutmaßlicher Terrorist und heißt Cherif Chekatt. Er wurde am Donnerstagabend...
Am 19. Dezember 2016 war der Terrorist Anis Amri mit einem Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gerast. Er tötete 12 Menschen und verletzte mehr als 70 teils schwer.
Berlin
vor 3 Stunden
Der Terroranschlag an der Berliner Gedächtniskirche vor zwei Jahren hat nach Ansicht des Opferschutzbeauftragten Edgar Franke eine Zäsur in Deutschland dargestellt.
Die «Gorch Fock» wird seit Anfang 2016 saniert. Die Kosten dafür sind völlig aus dem Ruder gelaufen und werden mittlerweile auf 135 Millionen Euro beziffert.
Berlin
vor 3 Stunden
Die Zukunft des Segelschulschiffs «Gorch Fock» steht nach Angaben des Verteidigungsministeriums aktuell nicht zur Debatte.
Verteidigt den Kompromissvorschlag der Bundesregierung zur Beibehaltung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche: SPD-Vize Malu Dreyer.
Berlin
vor 4 Stunden
Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer hat den Kompromissvorschlag der Bundesregierung zur Beibehaltung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche auch gegen parteiinterne Kritik verteidigt.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Karsten Sach, Leiter der deutschen Verhandlungsdelegation, in Kattowitz. Fotzo: Monika Skolimowska
Kattowitz
vor 5 Stunden
Mehr als 32 000 Politiker, Fachleute, Aktivisten, Journalisten und Wirtschaftsvertreter beim UN-Klimagipfel in Kattowitz (Katowice), 14 Tage lang Gespräche, Streit, Ringen um Deals - und was ist dabei herausgekommen?
49 Stunden Angst
15.12.2018
49 Stunden lang herrschte die Angst in Straßburg - denn niemand wusste, wo der Attentäter steckte, ob er nochmals zuschlagen würde. Nach dem Tod von Chérif Chekatt löst sich Straßburg aus der Schockstarre. Das Leben geht weiter, aber das Attentat wird Spuren hinterlassen.
Umfrage
15.12.2018
Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe. Alle Jahre wieder kommt auch die Firmen-Weihnachtsfeier. Von Ehrungen über Tombola bis hin zum Schrottwichteln - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber kommt das auch an?
Kommentar des Tages
15.12.2018
Es ist richtig, als dritte Geschlechtsoption "divers" einzuführen, meint unser Korrespondent Werner Kolhoff im Kommentar des Tages.
Berlin
15.12.2018
Die AfD hat in der zurückliegenden Woche bei drei ihrer Kernthemen argumentative Rückschläge hinnehmen müssen. Beim Euro und bei der Rundfunkgebühr gab es höchstrichterliche Urteile zu ihren Ungunsten; bei der Integration von Flüchtlingen überraschende Zahlen. 
Pro & Kontra der Mittelbadischen Presse
15.12.2018
Zwei Redakteure, zwei Meinungen: Jeden Samstag stellt die Mittelbadische Presse in der Reihe "Pro & Kontra" zu einem kontroversen Thema zwei Positionen gegenüber. Ausbau der Rheintalbahn oder Nato-Einsätze - diskutiert wird, was polarisiert. An diesem Samstag lesen Sie: Sophia Körber und Markus...
Die drei Tatorte liegen nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt - in einem beliebten Viertel mit vielen Altbauten.
Nürnberg
14.12.2018
Zu sehen ist praktisch nichts mehr. Und trotzdem wissen am Freitagmorgen alle Bescheid: Ein bislang Unbekannter hat am Vorabend im Nürnberger Stadtteil St. Johannis unweit der Kaiserburg drei Frauen niedergestochen und schwer verletzt.
«Der Bedarf wächst schneller als die Zahl der Kita-Plätze. Das ist wie bei Hase und Igel», sagt die SPD-Politikerin.
Berlin
14.12.2018
Der Bundestag hat das sogenannte Gute-Kita-Gesetz verabschiedet. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) betonte im Bundesrat bei der abschließenden Beratung über ihren Gesetzentwurf die Verantwortung des Bundes für die Betreuung in den Kindertagesstätten.