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Unwetter in Bayern und Thüringen - Regionalzug entgleist

19. Mai 2017
&copy dpa

 Heftige Unwetter haben am Freitag in erster Linie Teile Bayerns und Thüringens heimgesucht. Am Freitagabend entgleiste ein Regionalzug in Ostthüringen. Er fuhr bei Stadtroda - zwischen Jena und Gera - in eine Geröll- und Schlammlawine, die nach einem Unwetter auf die Gleise gerutscht war, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Nach Angaben des Lagezentrums der Thüringer Polizei wurden sieben Menschen leicht verletzt. Der Regionalexpress RE 1 war von Glauchau (Sachsen) nach Göttingen (Niedersachsen) unterwegs.

Auch in anderen Teilen Thüringens sowie regional in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern oder auch dem Osten Niedersachsens gab es viel Regen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Abend berichtete. Mitunter seien bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen, auch Hagel. Zudem seien Sturmböen registriert worden.

Im Stadtteil Pflanzwirbach von Rudolstadt in Thüringen - einem Ort, der im Tal liegt - sammelten sich Wassermassen. Keller liefen voll, Autos konnten die Bundesstraße 85 nicht mehr befahren. Die Feuerwehr sprach von bis zu 70 Zentimeter Wasserstand mitten im Dorf. Ein Foto zeigte, wie ein Feuerwehrmann versuchte, einen Abfluss freizumachen.

Ein anderes Bild zeigte Feuerwehrleute, die versuchten, das Wasser bei Schwabsdorf von der überschwemmten Bundesstraße 7 zwischen Weimar und Jena zu beseitigen.

Autor:
red/dpa

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