Straßburg

Präsident Macron zu Gast: Erste Rede im Europa-Parlament

Autor: 
Andrea Schindler / Wiebke Ecklé
Lesezeit 2 Minuten
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17. April 2018

©Jean Francois Badias/AP/dpa

Hoher Besuch am Dienstagvormittag in Straßburg: Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron ist zu Gast.

Er machte mit seiner Version der Europäischen Union Schlagzeilen: Am Dienstag wirbt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor dem Europa-Parlament in Straßburg für seine Zukunftsideen.

Erste Rede

Es ist seine erste Rede dort. Angesichts jüngster Wahlsiege von EU-Skeptikern in Ungarn und Italien bestehe dringender Handlungsbedarf der Staatengemeinschaft, hieß es vorab dazu aus dem Elysee-Palast. Macron will einen europäischen Finanzminister, einen gemeinsamen EU-Haushalt und ein europäisches Asylamt für ein modernes Europa und setzt sich gegen Populismus und EU-Feindlichkeit ein.

Widerstand kommt unter anderem aus Deutschland. Kanzlerin Merkel hält sich mit öffentlicher Unterstützung zurück, so das die Grünen der großen Koalition vorwerfen, Frankreich in der Debatte um die Zukunft Europas alleine zu lassen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rief die Bundesregierung zu mehr Mut auf.

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Nach einem Mittagessen mit 30 Abgeordneten geht Macron gegen 14.30 Uhr wahrscheinlich zu Fuß entlang der Ill zum Lieu d’Europe. Dort unterschreibt er einen neuen Vertrag, in dem der Stadt finanzielle Unterstützung durch den Staat zugesichert wird.

Tramverbindung unterbrochen

Der Lieu d’Europe ist eine Villa und liegt nur einen Steinwurf vom Parlament entfernt in einem kleinen Park. Dort ist eine Dauerausstellung über die gemeinsame Geschichte Europas und Straßburgs untergebracht sowie ein Informationszentrum der europäischen Institutionen.

Während des Besuches des Staatspräsidenten ist die Tramverbindung zwischen Wacken und der Station Robertsau unterbrochen. 

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