Auswirkungen der Corona-Pandemie

Start der Wintersaison an Zugspitze verschoben

Autor: 
red/dpa
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29. Oktober 2020
Wegen des neuen Teil-Lockdowns muss der Start in die Wintersaison an der Zugspitze verschoben werden. (Archivbild)

Wegen des neuen Teil-Lockdowns muss der Start in die Wintersaison an der Zugspitze verschoben werden. (Archivbild) ©Foto: dpa/Angelika Warmuth

Wegen der Corona-Krise verzögert sich der Start in die Wintersaison an der Zugspitze. Somit können Skifahrer und Snowboarder nicht wie geplant am 13. November auf den Pisten unterwegs sein.

Garmisch-Partenkirchen - Der Start in die Wintersaison an der Zugspitze verzögert sich aufgrund der Corona-Pandemie. Wegen des neuen Teil-Lockdowns können Skifahrer und Snowboarder nicht wie geplant am 13. November ihre ersten Schwünge auf den Pisten an Deutschlands höchstem Berg ziehen. Am Samstag werde der normale Betrieb für Ausflügler vorerst eingestellt, teilte die Bayerische Zugspitzbahn am Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen mit.

„Als touristisches Unternehmen hat der Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter oberste Priorität“, sagte Vorstand Matthias Stauch. Daher sei die Entscheidung gefallen, bereits vor Montag zu schließen. „Je schneller wir jetzt die Kontakte minimieren, um so größer ist die Chance, im Dezember in einen relativ normalen Skibetrieb starten zu können“, ergänzte Sprecherin Verena Altenhofen.

Hoffnungen ruhten auf Dezember

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Die Zugspitzbahn werde die Zeit für die Revisionen nutzen. „Wir machen die Anlagen fit für die Wiedereröffnung“, sagte Altenhofen. Die Hoffnungen ruhten auf Dezember. Im Sommer habe sich das Hygienekonzept bewährt; über 450 000 Gäste seien befördert worden.

Auch der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte setzt auf eine Wintersaison unter Auflagen. „Im Sommer haben die heimischen Bergbahnen bewiesen, dass mit den richtigen Rahmenbedingungen ein Bergbahnbetrieb auch in Corona-Zeiten sehr gut möglich ist“, teilte der Verband auf Anfrage mit. Die Kabinen seien gut durchlüftet, die Gäste hielten sich nur für einen kurzen Zeitraum darin auf - und Skifahren und Winterwanderungen fänden im Freien mit viel frischer Luft und Platz statt. An Kassen und beim Anstehen am Lift sowie bei der Liftfahrt müssten Mund-Nase-Bedeckungen getragen werden.

Im November haben viele Bergbahnen turnusmäßig ohnehin ihre Revision. Die meisten deutschen Skigebiete, etwa auch das niedrigere Skigebiet Classic in Garmisch-Partenkirchen, wollen den Betrieb im Dezember vor Weihnachten aufnehmen - je nachdem, wann genügend Schnee liegt.

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