Foshan

Steinmeier warnt vor negativen Folgen neuer Technologien

Autor: 
dpa
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
06. Dezember 2018
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht das deutsch-chinesische Berufsbildungszentrum für Industriemechanik und Mechatronik «Man Sum».

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht das deutsch-chinesische Berufsbildungszentrum für Industriemechanik und Mechatronik «Man Sum». ©dpa - Britta Pedersen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Staatsbesuch in China vor negativen Auswirkungen der technologischen Entwicklungen gewarnt.

«Machen wir uns überflüssig, oder sorgt die künstliche Intelligenz dafür, dass das Leben besser und angenehmer wird?», fragte Steinmeier am Donnerstag bei einer Diskussion mit deutschen und chinesischen Unternehmern in der «Robotation Academy» der südchinesischen Stadt Foshan.

Auch zur Zukunft des autonomen Fahrens warf Steinmeier Fragen auf: «Wie verhindern wir, dass aus den riesigen Datenmengen Überwachungsprozesse generiert werden?» Auch der enorme Energieverbrauch durch die Datenspeicherung müsse bedacht werden.

- Anzeige -

Die Antworten der chinesischen Gesprächspartner waren eher beschwichtigend. Eric Zhou vom Technologie-Konzern Huawei warb für die Zukunft eines «intelligent phone». Bald würden Smartphones ihre Nutzer besser verstehen. «Sie analysieren Schwächen, Vorlieben, Hobbys.»

Inhaltlicher Schwerpunkt des sechstägigen Staatsbesuchs Steinmeiers sind die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz. In einer Rede vor Studenten der Universität von Sichuan am Freitag dürfte der Bundespräsident auch die Lage der Menschenrechte in China ansprechen. In der Hauptstadt Peking trifft er zum Abschluss der Reise am Montag mit Staatspräsident Xi Jinping zusammen.

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeigen
  • 21.03.2019
    In Friesenheim-Oberschopfheim
    Klasse statt Masse und Lebensmittel aus der Region – dieser Lebensstil ist nicht erst seit gestern immer mehr Menschen wichtig. Doch für viele ist es schwierig, diese Produkte vor Ort zu finden. Abhilfe schaffen hier kleinere Lebensmittelläden, wie „Xaver‘s Landmarkt“ in Oberschopfheim. Das Angebot...
  • 20.03.2019
    Eröffnung am 30. März
    Beim Grillen wird es jetzt richtig heiß: Der Obi Markt in Offenburg eröffnet am Samstag, 30. März, seine neue 500 Quadratmeter große »BBQ & Grillwelt« – und macht sich zur Top-Adresse für Grill-Fans. Kunden erwartet ein konkurrenzlos großes Angebot an Grills und Zubehör von Top-Marken. Zur...
  • 19.03.2019
    Kehl
    Zum 29. Mal können Gäste am Wochenende des 30. und 31. März in der Kehler Innenstadt den Kehler Autopark besuchen. Eingerahmt ist er in ein Frühlingsfest, der Sonntag ist außerdem verkaufsoffen.
  • 28.02.2019
    Kehl-Kork
    Traumhafte Bäder in den verschiedensten Varianten, zugeschnitten auf die individuellen Wünsche des Kunden - dafür stehen die Experten von Badtraum in Kehl-Kork seit 11 Jahren. Das Besondere dabei: Badtraum liefert alle Leistungen aus einer Hand und steht den Kunden von der Planung bis zum Einbau...

Weitere Artikel aus der Kategorie: Nachrichten

vor 1 Stunde
Nachrichten
Trotz großer Anstrengungen sitzen noch lang nicht so viele Bürger im Fahrradsattel wie das Land das gerne hätte. Verkehrsminister Winfried Hermann gibt vor allem den Kommunen die Schuld.
vor 16 Stunden
Zwei Redakteure, zwei Meinungen
Noch immer ist das Brexit-Problem nicht gelost. Im Pro & Kontra der Mittelbadischen Presse geht es um die Frage, ob in Großbritannien ein zweites Referendum zum EU-Austritt stattfinden soll.
23.03.2019
Nachrichten
In Dutzenden Städten in ganz Europa soll am Samstag gegen die geplante europäische Urheberrechtsreform demonstriert werden. Am Dienstag will sich das Europaparlament damit beschäftigen. Jetzt meldet sich auch die Kirche zu Wort.
23.03.2019
Kommentar des Tages
Der Protest gegen die Reform des Urheberrechts hat dazu geführt, dass sich auch in Berlin verstärkt nach Lösungen gesucht wird - für unseren Korrespondenten Hagen Strauß ein positiver Effekt.
Antiterror-Übung eines Spezialeinsatzkommandos der Frankfurter Polizei. Den Verhafteten wird vorgeworfen, gemeinsam verabredet zu haben, einen islamistisch motivierten Anschlag zu verüben.
22.03.2019
Frankfurt/Main
Die Polizei hat im Rhein-Main-Gebiet mehrere Salafisten festgenommen, die einen Terroranschlag geplant haben sollen.
22.03.2019
Nachrichten
Da zwei zentrale Verkehrsachsen im Südwesten gesperrt werden, müssen sich Reisende am Wochenende auf größere Behinderungen einstellen. Sowohl die Autobahn 8 von Stuttgart Richtung Ulm und München als auch die Bahnlinie Stuttgart-Ulm werden für mehrere Tage gesperrt sein
22.03.2019
Brexit
Ein kollektives Aufatmen ging am Freitag durch die britische Brust. Der No Deal, der ungeregelte Austritt Großbritanniens aus der EU, der am 29. März gedroht hatte, ist erst einmal vom Tisch. 
Vor einer Woche waren bei «Gelbwesten»-Demonstrationen rund um den Prachtboulevard Champs-Élysées Läden geplündert, Restaurants demoliert und Autos angezündet worden.
22.03.2019
Paris
Frankreich will mit Demonstrationsverboten eine erneute Eskalation der Gewalt bei «Gelbwesten»-Protesten verhindern. Der neue Pariser Polizeipräsident Didier Lallement untersagte an bestimmten Orten in Paris Proteste am Samstag.
Das Haus, in dem der mutmaßliche Schütze verhaftet wurde, wird nach Hinweisen durchsucht.
22.03.2019
Utrecht
Der mutmaßliche Todesschütze von Utrecht hat sich zur Tat bekannt und erklärt, allein gehandelt zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft in der niederländischen Stadt mit.
22.03.2019
Baden-Württemberg
Die Kriminalität im Land sinkt immer weiter. Nicht aber die Gewalt im öffentlichen Raum. Die bekommen auch Polizeibeamte zu spüren.
Noch gehört sie dazu: Die britische Premierministerin Theresa May (M.) im Gespräch mit der litauischen Präsidentin Dalia Grybauskaite und Mark Rutte (r.), Ministerpräsident der Niederlande.
22.03.2019
Brüssel
Am Ende schienen alle fast gelöst. «Es war ein sehr intensiver, aber auch sehr erfolgreicher Abend», sagte Kanzlerin Angela Merkel zufrieden. Und EU-Ratschef Donald Tusk riss sogar einen seiner berüchtigten Witze.
Menschengruppen, Polizeifahrzeuge und Krankenwagen stehen auf dem Alexanderplatz. Nach einem Aufruf in sozialen Medien ist es dort zu einer Massenschlägerei gekommen.
22.03.2019
Berlin
Erst streiten sie sich nur, dann prügeln und treten die überwiegend jungen Männer aufeinander ein. Der Aufruf von zwei rivalisierenden YouTubern im Internet löste am Donnerstagabend eine Massenschlägerei auf dem Berliner Alexanderplatz aus.