Barbora Krejcikova vom TEC Waldau

Tschechin steht im Endspiel bei den French Open

Autor: 
red/dpa
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10. Juni 2021
Barbora Krejcikova siegte in Paris

Barbora Krejcikova siegte in Paris ©Foto: dpa/Thibault Camus

Nach zwei tollen Halbfinals steht das Endspiel bei den French Open fest. Die Russin Pawljutschenkowa und die Tschechin Krejcikova kämpfen am Samstag um den Titel. Fest steht: Es wird auf jeden Fall eine Premierensiegerin geben.

Paris - Die Russin Anastasia Pawljutschenkowa und Barbora Krejcikova aus Tschechien bestreiten das Überraschungsfinale bei den French Open. Die 29 Jahre alte Pawljutschenkowa setzte sich am Donnerstag in Paris gegen die Slowenin Tamara Zidansek mit 7:5, 6:3 durch und steht damit ebenso zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier im Endspiel wie Krejcikova. Die 25-Jährige rang in einem dramatischen Halbfinale die an Nummer 17 gesetzte Griechin Maria Sakkari mit 7:5, 4:6, 9:7 nieder. Nach 3:18 hochklassigen Stunden nutzte sie ihren fünften Matchball, nachdem sie zuvor einen Matchball von Sakkari abgewehrt hatte.

Krejcikova und Sakkari lieferten sich ein packendes und emotionales Halbfinale. Im ersten Satz hatten beide Spielerinnen bei ihrer Halbfinal-Premiere bei einem Grand-Slam-Turnier noch mit ihren Nerven zu tun. Gleich sieben Breaks gab es im ersten Durchgang, am Ende holte sich die Tschechin den ersten Durchgang mit 7:5.

Krejcikova bleibt im Match

Doch Sakkari zeigte sich davon nicht geschockt. Im zweiten Satz nahm sie Krejcikova, die im Vorfeld das Turnier in Straßburg gewonnen hatte, früh zwei Mal den Aufschlag ab und schaffte mit 6:4 den Satzausgleich. Im dritten Satz ging es dann hin und her. Zunächst lag das Momentum auf der Seite von Sakkari, die lange Zeit ein Break vorne lag und beim Stand von 5:4 sogar einen Matchball hatte. Doch die Tschechin gab nicht auf und blieb im Match.

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Nachdem sie beim Stand von 7:6 drei Matchbälle abgewehrt hatte und beim Stand von 8:7 bei einem weiteren Versuch vom Schiedsrichter überstimmt wurde, machte sie den Finaleinzug mit dem fünften Matchball perfekt. Jubelnd und ungläubig reckte sie die Arme in den Pariser Himmel und konnte ihr Glück kaum fassen.

Pawljutschenkowa überglücklich

Auch Pawljutschenkowa war überglücklich. „Es war mental nicht einfach, dieses Spiel zu spielen. Ich habe einfach versucht, ruhig zu bleiben“, sagte Pawljutschenkowa nach der Partie. Sie ist die erste Russin seit Maria Scharapowa 2015 bei den Australian Open, die bei einem Grand-Slam-Turnier das Endspiel erreicht hat - und das bei ihrer 52. Grand-Slam-Teilnahme.

Zidansek, die als erste Spielerin aus Slowenien das Halbfinale bei einem der vier wichtigsten Turnier erreicht hatte, erwischte auf dem Court Philippe-Chatrier den besseren Start und nahm der Russin sofort den Aufschlag ab. Doch Pawljutschenkowa blieb ruhig und fand langsam ihren Rhythmus. Nach 52 Minuten holte sie sich den ersten Satz.

Fortan war die an Nummer 31 gesetzte Russin die bestimmende Spielerin. Zidansek konnte nicht an ihre zuvor starken Leistungen anknüpfen und leistete sich insgesamt zu viele einfache Fehler. Zwar kam die 23 Jahre alte Nummer 85 der Welt zum 3:4 noch einmal zurück in die Partie. Danach verlor sie aber sofort wieder selbst ihr Service, wenig später machte Pawljutschenkowa den Finaleinzug perfekt.

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