Beik

In Rheinau und den umliegenden Orten findet sich der seltene Name Beik (etwa 50 Personen). 140 Beig finden sich im Raum Ravensburg – Friedrichshafen und in Köln – Düsseldorf sowie in Hamburg und Schleswig-Holstein, wo einem etwa 100 Beick und 150 Baig und Baik begegnen. Die norddeutschen Vorkommen gehen auf den friesischen Rufnamen Beiko zurück. Die süddeutschen Namen beruhen vielleicht auf Kurzformen von germanischen Rufnamen wie Bighart oder Bigwald. Jedenfalls sind Rufnamen-Kurzformen wie Bigo, Bicko historisch bezeugt, und daraus konnte durch sogenannte Diphthongierung von langem I Beik und Beig werden.