Gebele

Gab(i)lo, Geb(i)lo waren alte germanische Rufnamen. In Öhringen ist 1266 ein Gablo von Gabelnstein bezeugt, und bei Rottenburg ein Gebel von Dridorf. So dürften die Familiennamen Gabele (rund 560), Gäbele (150) und Gebele (1050) in der Regel Nachkommen von Personen mit solchen Vornamen sein. Die Gebele finden sich besonders im Raum Wolfach - Schenkenzell - Bad Rippoldsau-Schapbach, dann auch in Bayerisch-Schwaben, die Gabele von Meßkirch bis Konstanz, die Gäbele von Stuttgart bis Reutlingen. Bei Gebele ist auch eine Kurzform des Rufnamens Gebhart möglich.