Haberer

Bauern wurden oft nach den bevorzugt angebauten Getreidesorten benannt wie Gerstner, Fesenmeier oder Rogge. Für den Haferbauer findet sich Hafer (1040, Nordwestdeutschland) oder Haferkorn (1360, Sachsen). In Süddeutschland heißt dieses Getreide Haber. Daher wohnen im Süden 2300 Haber, 3060 Haberkorn, 2990 Haberl (Bayern), 3800 Häberle (Württemberg), 950 Heberlein (Mittelfranken). Dazu gehören auch die 2480 Haberer, die im Saarland, im Raum München und im Raum Freudenstadt, Schiltach und Schramberg zu finden sind.