Heinrici

In Oberkirch und Kappelrodeck findet sich der Name Heinrici. Die insgesamt rund 330 Heinrici und 40 Heinricy sind aber vor allem in Norddeutschland verstreut. Wie bei Pauli, Jacobi, Caspari, Conradi, Friederici usw. handelt es sich um sogenannte Humanistennamen. Gelehrte des 16. und 17 Jahrhunderts haben gerne ihren Familiennamen ins Lateinische übersetzt (Schmidt zu Faber, Schneider zu Sartor) oder mit lateinischen Endungen versehen (Bock zu Bockius, Krämer zu Cremerius). So wurde Heinrich zu Heinricus, und (Nachkomme) Heinrichs zu Heinrici.