Hei(n)zmann

Der Rufname Heinrich wurde und wird noch heute oft zu Heinz verkürzt und konnte dann wieder mit der Endung -mann erweitert werden. In Freiburg ist schon im Jahre 1295 ein Heinrich Wollebe auch als Heinzmann Wollebe bezeugt. Auf diesen Rufnamen gehen die rund 3850 Familiennamen Heinzmann zurück, die hauptsächlich in Baden-Württemberg beheimatet sind, und 160 Heintzmann (Nordbaden, besonders Bad Rappenau). Mit alemannischem Ausfall von n vor z wird daraus in Mittel- und Südbaden Heizmann (2780) und Heitzmann (1750). Die meisten Hei(t)zmann finden sich im Kinzigtal, in Wolfach heißen 1,6 Prozent der Einwohner so, in Steinach 1,4 Prozent.