Kempf

Mittelhochdeutsch »kempfe« bedeutet Kämpfer. Damit kann ein Krieger gemeint sein, oder ein Fechter, der auf Jahrmärkten auftrat und seine Fechtkünste zur Schau stellte. Die rund 12 800 Kempf (30 Kaempf, 360 Kempfle) sind in Süddeutschland verbreitet, am häufigsten in Saarland, Pfalz, Unterfranken sowie in Mittelbaden, besonders in Offenburg, Schutterwald und Oberharmersbach (hier 1,5 Prozent der Einwohner). Auch im Elsass ist der Name häufig. In der Nordhälfte Deutschlands gelten als Entsprechungen Kempe (6120) und Kemp (1820).