Lechleiter

Ein Bergabhang wird im alemannischen Dialekt oft Halde genannt, östlich davon Leite. So heißt in der Nähe der Lechquelle ein Ort Lechleiten. Von dort müssen die Vorfahren der Lechleiter vor 600-800 Jahren ausgewandert sein und wurden dort, wo sie sich neu niederließen, Lechleiter genannt. Im Jahr 1570 findet sich ein Christoph Lechleutter in Kempten. Heute wohnen die rund 370 Lechleiter und 40 Lechleut(hn)er vor allem im Allgäu und in Baden, hier besonders in und um Bruchsal, sowie in Offenburg, Oberkirch, Ottersweier und Neuried. In Tirol entsprechen ihnen etwa 430 Lechleitner.