Schutter, Schütterle

Die rund 250 Schutter wohnen meist in Kehl und Straßburg und Umgebung. Schon 1295 ist am Oberrhein ein Johannes Schuder bezeugt. Etwa 20 Schutter finden sich auch in und um Kaiserslautern. Weit entfernt davon sind dann einige Schutter in Nordwestdeutschland verstreut. Diese sind Berufsnamen in der Bedeutung "Beschützer“, etwa für einen Aufpasser in der Gemeinde oder beim Vieh. Bei den südlichen Schutter dagegen handelt es sich wohl um Herkunfts- oder Wohnstättennamen "der an der Schutter“ oder "der aus Schuttern“. Dies gilt auch für die 400 Schütterle in und um Kehl, wobei die Verkleinerungsform entweder einen Junior vom Senior unterscheidet oder jemanden bezeichnet, der am Schütterle wohnt.