Spinner

Die meisten der deutschlandweit rund 1560 Personen namens Spinner finden sich im Dreieck Schutterwald – Schenkenzell – Bühl. In Oppenau tragen 2 Prozent der Einwohner diesen Namen. In Wolfach findet sich schon im Jahre 1348 der Name Künzli der Spinner. Es handelt sich um einen Berufsnamen für den Handwerker, der aus tierischen oder pflanzlichen Fasern Fäden spann, die von den Webern zu Stoffen verarbeitet wurden. Die Vorfahren der 750 Seidenspinner in den Räumen Mannheim, Stuttgart und Tauberbischofsheim stickten mit Seidenfäden Muster in die Stoffe.