Steimer, Steimle, Steimel

Ein germanischer Rufname war Steinmar (stein »Stein« und mari »berühmt«). In Familiennamen, die sich auf Nachkommen von Männern mit diesem Rufnamen beziehen, blieb die Form Steinmar nur bei etwa 40 Personen erhalten (Württemberg). Meist aber wurde daraus Steimer (1820), was sich in ganz Süddeutschland findet, besonders im Saarland, im Raum Stuttgart, sowie in Achern und in den Orten an der Murg. In Bayern gilt Staimer (270), in Nordhessen Steimar (60), in der Eifel Steimers (54) und in Württemberg kurz Steim (70). Im mittleren Baden-Württemberg findet sich zärtliches Steimle (1160; in Ottenhöfen 1,8 Prozent der Einwohner), in Nord- und Mittelbaden, etwa im Raum Bühl, Steimel (1310).