Wund(t)

Es finden sich deutschlandweit etwa 60 Personen namens Wundt und 110 Wund. Sie wohnen fast alle in Baden-Württemberg, die meisten Wund in und um Friedrichshafen, die zweitmeisten, zusammen mit den Wundt, in Kehl. Im Jahre 1353 hieß ein Müller in Leutkirch Berthold der Wunde. Es ist also ein Übername für jemanden, der verwundet war, wie denn viele Familiennamen auf Wunden oder Gebrechen der Vorfahren hinweisen,  etwa Schramm, Schardt, Fingerlos, Handloser, Hasenfratz (der mit derHasenscharte) und so weiter.