Sturmtief Sabine

Bilanz: Bahnverkehr-Stopp soll größere Schäden verhindert haben

Autor: 
Redaktion
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12. Februar 2020

Sturmtief Sabine: Der Nahverkehr von Sonntag auf Montag wurde eingestellt. ©Archivbild: Ulrich Marx

Der Stopp des Bahnverkehrs während des Sturmtiefs Sabine war die richtige Entscheidung – darüber sind sich das Landesverkehrsministerium und die verschiedenen Eisenbahnunternehmen einig. Folgende Bahnstrecken sind laut Ministerium noch nicht befahrbar.

„Darum war es richtig, auf Nummer Sicher zu gehen, vorsorglich den Nahverkehr von Sonntag auf Montag einzustellen und erst am Montagmittag wieder anlaufen zu lassen,“ sagte Verkehrsminister Winfried Hermann am Mittwoch in Stuttgart.

Eisenbahnunternehmen im Austausch

Er hatte die Geschäftsführer und Verantwortlichen von DB-Regio, Go-Ahead, Abellio, SWEG, AVG und Westfrankenbahn am Vorabend zu einem Gespräch eingeladen, um eine erste Bilanz über die Auswirkungen des Sturmtiefs zu erhalten. Das teilt das Ministerium für Verkehr in einer Pressemitteilung mit.

Seit dem Wochenende sollen alle Eisenbahnunternehmen im engen Austausch mit der für die Infrastruktur zuständigen DB-Netz stehen, heißt es.

 

Folgende Bahnstrecken sind laut Ministerium noch nicht befahrbar:

  •  Die Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und Villingen
  •  Die Höllentalbahn zwischen Löffingen und Himmelreich
  •  Die Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg

Auf den gesperrten Strecken arbeite die Deutsche Bahn die Reparaturarbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. Ein Großteil der Störungen war auf umgestürzte Bäume und Beschädigungen in den Oberleitungen, beispielsweise durch umherfliegende Gegenstände wie Planen, zurückzuführen, heißt es weiter.

Erkundungsfahrten mit speziellen Fahrzeugen

Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) hatte ihren Zugverkehr in Baden-Württemberg am Sonntagabend nach und nach eingestellt und von Montagvormittag an sukzessive wieder aufgenommen. Die Züge fuhren zunächst noch mit verminderter Geschwindigkeit.

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Bevor der Bahnverkehr nach und nach wieder aufgenommen werden konnte, wurden am Montag sogenannte Erkundungsfahrten zum Teil mit speziellen Fahrzeugen und Triebwagen auf den Gleisen durchgeführt und erste Schäden behoben. 

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