Modellprojekt im Europa-Park erfolgreich
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Freizeitparks können ab 8. Juni landesweit öffnen

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red/ba
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07. Juni 2021
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Im Europa-Park läuft seit dem 21. Mai ein Modellprojekt, um zu erforschen, wie der Betrieb unter Corona-Bedingungen läuft.

Im Europa-Park läuft seit dem 21. Mai ein Modellprojekt, um zu erforschen, wie der Betrieb unter Corona-Bedingungen läuft. ©Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

In Baden-Württemberg dürfen ab Dienstag, 8. Juni, alle Freizeitparks wieder öffnen – auch bei einer Inzidenz über 35. Das Modellprojekt Europa-Park in Rust war erfolgreich genug, erklärte nun das Sozialministerium – und liefert gleich ein paar Erkenntnisse mit. 

Das Sozialministerium in Stuttgart hat am Montag bestätigt, dass bereits ab Dienstag, 8. Juni, wieder alle Freizeitparks im Land öffnen dürfen. Schon jetzt gibt es das Go in allen Landkreisen mit einer Inzidenz unter 35, ab Dienstag darf zudem unabhängig davon geöffnet werden. Grund seien die ohnehin sinkenden Inzidenzen sowie das erfolgreich durchgeführte Modellprojekt im Europa-Park in Rust, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Besucher benötigen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis.

„Wir sind froh, dass das Modellprojekt erfolgreich verlaufen ist und wir der Branche insgesamt nun Öffnungen ermöglichen können“, wird der Amtschef des Gesundheitsministeriums, Uwe Lahl, zitiert. Dem Ministerium sei beim Modellprojekt im Europa-Park bislang kein nennenswertes Infektionsgeschehen bekannt geworden, heißt es. Im Zeitraum des Modellprojekts, das am 21. Mai mit der Öffnung des Europa-Parks begonnen hat, wurden mehr als 1000 Besucher befragt, eine weitere Befragung sei im Rahmen der engen wissenschaftlichen Begleitung des Projektes im Nachgang des Besuchs geplant.

Längere Wartezeiten können ein Problem sein

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Die Ergebnisse des Modellprojekts sollen von anderen Park-Betreibern nun in die eigenen Hygiene- und Schutzkonzepte einbezogen werden. In Rust seien auch schon neue Erkenntnisse gewonnen worden. Grundsätzlich habe sich zwar gezeigt, „dass die Öffnung von Freizeitparks mit Abstands- und Hygienekonzepten gut funktioniert“, so Lahl weiter. Doch es offenbarten sich auch Schwachstellen, auf die man nun reagieren wolle.

So seien insbesondere die Wartezeiten an den Hauptattraktionen und die damit verbundenen Menschenansammlungen eine große Herausforderung. Zudem kam der Zwischenbericht der wissenschaftlichen Begleitung zu dem Schluss, dass die Oberflächendesinfektion der Fahrgeschäfte aufgegeben werden kann, wenn dadurch kürzere Wartezeiten möglich sind und das Angebot an selbständigen Desinfektionsmöglichkeiten für Besucher insgesamt erhöht wird, heißt es weiter.

Der Europa-Park habe bereits Maßnahmen ergriffen, um Abhilfe zu schaffen. So wurden weitere Hygieneangebote bereitgestellt und verstärkt Sicherheitspersonal an kritischen Stellen eingesetzt. So sei am Ende eine bessere Steuerung der Besucherströme erreicht worden.

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