Baden-Württemberg

Handelsverband kämpft weiter für verkaufsoffene Sonntage

Autor: 
dpa
Lesezeit 2 Minuten
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07. Juli 2020

In Offenburg sind verkaufsoffene Sonntage stets ein Besuchermagnet. Doch derzeit dürfen keine stattfinden. ©Archivfoto: Stephan Hund

Für verkaufsoffene Sonntage muss es einen besonderen Anlass geben wie zum Beispiel ein Stadtfest – die werden coronabedingt momentan aber überall abgesagt. Nun fordert der Handelsverband Lockerungen.

In Zeiten von Corona sollen die verkaufsoffenen Sonntage nicht so streng gehandhabt werden wie sonst - das fordert der Handelsverband Baden-Württemberg. «Es geht nur um drei verkaufsoffene Sonntage pro Jahr, die aber im Moment wie ein kleines Konjunkturprogramm wirken könnten und dabei den Staat nichts kosten», argumentiert die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes, Sabine Hagmann. Am Dienstag soll das Thema auf Antrag der FDP-Landtagsfraktion im Wirtschaftsausschuss diskutiert werden.

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Das Bundesverwaltungsgericht hatte erst vor gut zwei Wochen einer Klage der Gewerkschaft Verdi entsprochen und die strengen Vorgaben für die Sonntagsöffnung bestätigt. «Vielleicht denkt Verdi ja noch mal darüber nach», sagte Hagmann der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Es gehe nicht um eine dauerhafte Lockerung der Regeln, sondern um eine Ausnahme wegen Corona. Viele Beschäftigte wollten gerne arbeiten, das zeigten an normalen verkaufsoffenen Sonntagen die Listen derer, die sich einsatzbereit meldeten.

Das Problem der verkaufsoffenen Sonntage liegt darin, dass ein besonderer Anlass bestehen muss - etwa ein Stadtfest oder ähnliche Veranstaltungen. «Solche Veranstaltungen plant aber derzeit wegen Corona keine Kommune, weil im Falle einer Corona-Absage der ganze finanzielle Aufwand umsonst war», sagt Hagmann. Andere Bundesländer arbeiten nach Angaben des HBW bereits an Alternativen, etwa die verkaufsoffenen Sonntage ausnahmsweise wegen des öffentlichen Interesses zuzulassen.

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