Coronapandemie in Baden-Württemberg
Dossier: 

Rund 3000 Schülerinnen und Schüler pauken in Sommerschulen

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red/dpa/lsw
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21. Juli 2021
Coronabedingte Lernlücken sollen durch die Sommerschulen geschlossen werden. (Symbolfoto)

Coronabedingte Lernlücken sollen durch die Sommerschulen geschlossen werden. (Symbolfoto) ©Foto: dpa/Matthias Balk

Rund 3000 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg holen freiwillig versäumten Stoff nach. In diesem Jahr ist es an 81 Standorten im Land möglich in den Sommerschulen während der Ferien zu büffeln.

Stuttgart - Statt Urlaub oder Freibad heißt das Ferienprogramm für rund 3000 Schülerinnen und Schüler Pauken. Wer versäumten Stoff freiwillig nachholen will, kann in diesem Jahr an 81 Standorten im Land während der Sommerferien büffeln. Das teilte das Kultusministerium am Mittwoch mit. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathe, Deutsch und Englisch.

Im vergangenen Jahr hatten nach Angaben des Kultusministeriums rund 2000 Schülerinnen und Schüler an 54 Orten in den Ferien die Schulbank gedrückt. In diesem Jahr wurde das Programm ausgebaut. 1,1 Millionen Euro Fördergelder stehen demnach für die Sommerschulen bereit. Wegen des Distanz- oder Wechselunterrichts während der Corona-Pandemie haben viele Kinder Lernlücken. Durch die Sommerschulen sollen Defizite aufgeholt werden.

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„Je nach Standort sind noch Plätze frei“, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch. Außerdem könnten Eltern ihre Kinder auf die Wartelisten der Schulen setzen. Das Angebot findet in der Regel in den letzten beiden Ferienwochen statt. Jeweils eine Woche lang werden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen täglich unterrichtet. Die Sommerferien beginnen im Südwesten am 29. Juli.

 

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