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Dieselskandal: So setzen Käufer ihre Rechte durch

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
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31. Juli 2019

©adobestock/Kanzlei Dr. Stoll & Sauer

Besitzer eines Diesel-Fahrzeuges von VW, Audi, Porsche, Mercedes und Opel, die vom Abgasskandal betroffen sind, sollten nicht allzu lange warten – die Verjährungszeit verstreicht teilweise Ende 2019. Geschädigte haben die Möglichkeit erfolgreich zu klagen und den Kaufpreis ohne Wertverlust zurückzuerhalten. Wir erklären, warum das Sinn macht und wo Käufer Hilfe bekommen.

Mittlerweile ist es bekannt dass nicht nur der VW-Konzern manipuliert hat, sondern auch viele andere Hersteller wie zum Beispiel Audi, Porsche, Mercedes, Skoda, Seat und Opel. Wenn Sie eines dieser Fahrzeuge besitzen, können Sie sich gerichtlich wehren. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft ist im Abgasskandal sehr bekannt und war eine der ersten Kanzleien in Deutschland, die sich für die Geschädigten im Abgasskandal eingesetzt hat.

Gerade im Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe, der von Konstanz bis nach Freiburg über die Ortenau bis nach Karlsruhe reicht, haben Geschädigte sehr gute Aussichten, Schadensersatz zu erhalten. Hier konnte die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bereits Urteile erstreiten.

So hat das Oberlandesgericht Karlsruhe in drei Fällen entschieden, dass die Kläger einen Neuwagen erhalten aus der aktuellen Serienproduktion und dafür das manipulierte Fahrzeug zurückgeben müssen, ohne dass sie für die Nutzungen der Vergangenheit bezahlen müssen. Mit anderen Worten: die Geschädigten erhalten ein neues Fahrzeug mit einem höheren Wert und müssen für das alte Fahrzeug nichts bezahlen. Sie sind über Jahre kostenfrei gefahren. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat auch angekündigt, die Volkswagen AG zu Schadensersatz zu verurteilen. Die Chancen für Geschädigte sind daher exorbitant hoch.

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Wer ein Fahrzeug der genannten Hersteller hat, sollte unbedingt prüfen, ob eine Rückabwicklung des Kaufvertrags oder eine Neulieferung möglich ist. Hierzu haben Geschädigte die Möglichkeit, den kostenlosen Online-Rückgaberechner zu nutzen und die kostenlose Erstberatung online abzurufen oder auch über den Postweg anzufordern:

Wer sein Fahrzeug über eine Bank finanziert hat, hat außerdem die Möglichkeit den Darlehensvertrag zu widerrufen. Dies gilt unabhängig davon, ob das Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist. Auch bei Benzinfahrzeugen ist dies möglich.

Das Landgericht Ravensburg hat bereits entschieden, dass das Fahrzeug ohne Nutzungsentschädigung zurückgegeben werden kann. Auch dort besteht die Möglichkeit, das Darlehen und das Fahrzeug loszuwerden, ohne für die Nutzungen in der Vergangenheit bezahlen zu müssen. Geschädigte können sich hier über den Widerruf des Autokredits informieren: https://www.dr-stoll-kollegen.de/aktuelle-faelle/massenschaeden/autokredit-widerruf

Hintergrund

Was sollte man wissen?

Hersteller bieten eine freiwillige Service-Aktion an

Hersteller bieten als Lösung eine Software-Update an, bei denen jedoch massive Nebenwirkungen eintreten können. Die Experten warnen davor, die Nachbesserungen durch ein Software-Update vorzunehmen. Dieses führt möglicherweise zu weiteren Mängeln am Fahrzeug, indem die Motorleistung gesenkt wird, oder der Verschleiß an bestimmten Bauteilen zunimmt. Zahlreiche Gerichte haben entschieden, dass ein Software Update nicht ausreicht, um den Mangel am Fahrzeug zu beheben.

Kein Kostenrisiko bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche

Wenn Sie eine (Verkehrs-)Rechtsschutzversicherung haben, sorgt die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH dafür, dass Ihr Versicherung die Kosten des Verfahrens übernimmt. Denn abgerechnet wird erst, wenn eine Mandatsbeziehung tatsächlich zustande kommt – und dann direkt mit Ihrer Rechtsschutzversicherung. Nicht rechtsschutzversicherten Geschädigten kann eine Finanzierungüber ein Prozessfinanzierer vermittelt werden, sodass die Geschädigten selbst kein Kostenrisiko haben.

Sehr gute Chancen auf Schadensersatz

Die Chancen für Geschädigte des Abgasskandals, Schadensersatz zu erhalten, sind außerordentlich gut. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat bereits im Oktober 2015 eine erste Klage gegen VW eingereicht und seither mehr als 1000 Urteile für betroffene Kunden erstritten.

Bei der Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV) in Kooperation mit dem ADAC, der sich bisher mehr als 420.000 Geschädigte angeschlossen haben, sind die Lahrer Anwälte ebenso kompetente Ansprechpartner und führen den Prozess für den VZBV. Auch gegen Audi (z.B. Audi A6) und Porsche ( Cayenne, Macan) wurden bei verschiedenen 3 Liter Fahrzeugen Urteile erstritten.

Im Abgasskandal hat sich auch der Bundesgerichtshof als höchstes deutsches Zivilgericht auf die Seiten der Geschädigten gestellt und in einem Beschluss mitgeteilt, dass ein manipuliertes Fahrzeug einem Sachmangel unterliegt. Verschiedene Oberlandesgerichte wie beispielsweise die Oberlandesgerichte Köln, Karlsruhe und Oldenburg stehen ebenfalls auf der Seite der Geschädigten. Die Kanzlei hat auch Klagen auf Schadensersatz wegen Staatshaftung gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht, weil diese die Autohersteller nicht ordentlich überwacht hat.

Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer in Lahr ist eine der führenden Kanzleien im Abgasskandal und hat bereits mehr als 11.000 Gerichtsverfahren eingeleitet und mehr als 1.000 Urteile zugunsten der Verbraucher erstritten. Es wurden auch zahlreiche Vergleiche zugunsten der Geschädigten abgeschlossen.

Nutzen sie jetzt ihre letzte Chance und lassen Sie sich die einmalige Gelegenheit, Schadensersatz zu erhalten, nicht entgehen.

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