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Sparkasse Offenburg/Ortenau: Wegweiser für Klimaschutz

Energetische Sanierung von Bestandsimmobilien

red/syd
Lesezeit 6 Minuten
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15. Juni 2023

Dämmung, Heizung, Warmwasser und Beleuchtung – 21 Millionen Wohn- und Nichtwohngebäude in Deutschland sind wahre Energiefresser. Hier lässt sich mit einem gut durchdachten Sanierungsfahrplan Geld sparen. Die Sparkasse Offenburg/Ortenau hilft bei der Umsetzung.

Längst ist die Energiewende auch in den eigenen vier Wänden und im Bewusstsein der Menschen angekommen. Sie richten ihr Handeln immer mehr danach aus, alternative und erneuerbare Energien sind in den Fokus gerückt. Es gibt ehrgeizige Ziele der Bundesregierung und mindestens 21 Millionen Gründe, den Klimaschutz bei Gebäuden umzusetzen. Wer seine Immobilie saniert, tut nicht nur etwas, um den eigenen Energiebedarf zu senken, sondern handelt auch nachhaltig für die Gemeinschaft. Auf Grund dessen setzt sich die Sparkasse Offenburg/Ortenau für energieeffizientes Sanieren und Modernisieren ein – weil’s um mehr als Geld geht.

Was ist eine energetische Sanierung?

Eine energetische Sanierung macht ein Gebäude energetisch fit: Der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasseraufbereitung, Belüftung und Licht wird durch gezielte bauliche Maßnahmen minimiert. Das senkt die Energie- und Nebenkosten spürbar – für Immobilienbesitzer, aber auch für Mieter. Angesichts steigender Energiepreise ist das ein wichtiges Argument für eine energetische Sanierung. Gleichzeitig leistet sie einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. Denn sie reduziert den CO2-Ausstoß und fördert den Einsatz erneuerbarer Energien.

Was gehört alles zu einer energetischen Sanierung?

Durch verschiedene Maßnahmen lässt sich der Energiebedarf einer Immobilie senken. Welche Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind, hängt immer von den konkreten Gegebenheiten ab.

  • Die Wärmedämmung von Außenwänden, Dachstuhl und Kellerdecken und die Erneuerung der Fenster mit Wärmedämmverglasung bewirken, dass viel weniger Wärme aus dem Haus entweichen kann und man deutlich weniger heizen muss. Eine gute Wärmedämmung ist die Voraussetzung dafür, die Immobilie energieeffizient zu machen.
  • Die Modernisierung der Heizung beispielsweise durch die Installation einer Wärmepumpe oder eines Lüftungssystems mit Wärmerückgewinnung macht das Heizen effizient und kostengünstig, setzt aber eine gute Wärmedämmung voraus.
  • Ein Sonnen- und Hitzeschutz sorgt dafür, dass die Räume sich auch im Hochsommer nicht stark aufheizen.
  • Mit einer Solarthermieanlage können Sie bis zu 60 Prozent der Warmwasserbereitung oder bis zu 50 Prozent der Heizenergie über Solarenergie abdecken. Mit einer Photovoltaikanlage oder ein eigenem kleinen Windkraftwerk im Garten lässt sich nachhaltig Strom für den eigenen Haushalt erzeugen.

Wann ist eine energetische Sanierung Pflicht?

Seit dem 1. November 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Dieses ist aus der EnergieEinsparverordnung (EnEV) hervorgegangen. Es berücksichtigt jedes Gebäude, das beheizt oder klimatisiert wird. Käufer einer Bestandsimmobilie sind zur energetischen Sanierung verpflichtet, insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern, die vor dem 1. Februar 2002 gebaut wurden. Wer so eine Immobilie erwirbt, sollte wissen, dass er innerhalb von zwei Jahren nach dem Einzug dieser Pflicht zur Sanierung nachkommen muss, wenn die geltenden Standards nicht eingehalten werden.
Das betrifft:

  •  die Dämmung von Rohrleitungen
  • das Dämmen des Dachs oder des Dachbodens
  • den Austausch der alten Heizung.

Gebäude, die nach dem 1. Februar 2002 errichtet wurden, erfüllen bereits gewisse Anforderungen. Daher ist der Sanierungsbedarf meist nicht groß. Auch bei Häusern, die im Jahr 2000 entstanden sind, reicht die Dämmung in der Regel aus.

Altbau-Eigentümer sind übrigens nicht gezwungen, ihr Haus umfassend energetisch zu sanieren, es können aber laut Gebäudeenergiegesetz bestimmte Nachrüst- und Austauschpflichten auf sie zukommen.

Wie viel spart man durch eine energetische Sanierung?

Viele Eigentümer scheuen die hohen Kosten einer Modernisierung. Aber: Dank des später geringeren Energiebedarfs lohnt sich die Investition oft schon nach wenigen Jahren: Wärmegedämmte Neubauten verbrauchen oft nicht einmal ein Viertel der Heizenergie, die bei unsanierten Ein- oder Mehrfamilienhäusern ohne Wärmedämmung benötigt wird. Eine nachträgliche Dämmung hat sich so in den meisten Fällen bereits nach weniger als zehn Jahren amortisiert. Moderne Heizanlagen wie etwa eine Wärmepumpe arbeiten außerdem erst dann wirtschaftlich, wenn die beheizten Räume auch energieeffizient ausgebaut wurden.

Ein effizienter Sonnenschutz und moderne Haushaltsgeräte helfen zusätzlich beim Energiesparen und eine Solaranlage auf dem Dach oder ein privates Windkraftwerk im Garten erzeugen zusätzlichen Strom aus nachhaltigen Quellen. In den meisten Fällen überwiegen die Vorteile die Nachteile daher bei Weitem.

Wer berät bei einer energetischen Sanierung?

Steht eine energetische Sanierung des Hauses an oder wird es Zeit für eine Modernisierung der Heizungsanlage, wird es schnell unübersichtlich. Die Thematik hat so viele Facetten, dass man an einer professionellen Beratung kaum vorbeikommt – allein schon, um die Kosten dieser Maßnahmen besser planen und in einem vernünftigen Rahmen halten zu können.

Energieberater verfügen über umfassende Fachkenntnisse im Bereich der energetischen Sanierung und können entsprechende Zertifizierungen aufweisen. Sie werden durch öffentliche Institutionen geprüft und zugelassen und beraten Sie unabhängig. Energieberater informieren Sie außerdem über die Möglichkeiten staatlicher Förderprogramme.

Alternativ bieten auch die Verbraucherzentralen und die Mitglieder des Deutschen Energieberater-Netzwerks e. V. die Möglichkeit einer unabhängigen Beratung, die oft sogar kostenlos ist.

Ansprechpartner und Adressen von Experten und Expertinnen bekommen Sie bei den Baufinanzierungsberaterinnen und -beratern der Sparkasse Offenburg/Ortenau.

Was kostet eine energetische Sanierung?

Die Kosten für die energetische Sanierung hängen von vielen Faktoren ab, unter anderem von Alter und Zustand des Hauses, was genau saniert werden soll, welche staatlichen oder kommunalen Fördermöglichkeiten es gibt und natürlich, wie viel der Anbieter verlangt. Hilfe findet man bei den Verbraucherzentralen oder den Energieberatern, die nicht nur Maßnahmen empfehlen und Kosten einschätzen können, sondern deren Beratung teilweise sogar Voraussetzung für eine Förderung ist. Welche Zuschüsse es für eine energetische Sanierung gibt, hängt davon ab, wie energieeffizient ein Gebäude ist und kann nicht pauschal beantwortet werden.  Eine erste Orientierung liefert der Förderwegweiser Energieeffizienz.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Da auch Staat und Gesellschaft ein großes Interesse daran haben, neben dem Neubau auch die Modernisierung des Gebäudebestands voranzutreiben, wurden mit der Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) staatliche Programme neu strukturiert und mit erheblichen Mitteln ausgestattet, welche Sie finanziell entlasten sollen.

Die Sparkasse Offenburg/Ortenau berät und begleitet Sie bei der Finanzierung Ihres Vorhabens, so dass Sie sicher in die Zukunft der erneuerbaren Energien starten können. Egal, ob Bestandsimmobilie oder Neubau – mit dem S-Klimaschutzplan finden Sie die passende Finanzierungslösung für die eigenen vier Wände. Darüber hinaus stehen Ihnen im S-Klimaschutzplan die Produkte der Verbundpartner der Sparkasse Offenburg/Ortenau zur Verfügung.

Info

So erreichen Sie uns

Sparkasse Offenburg/Ortenau

Bertha-von-Suttner-Str. 8
77654 Offenburg
Telefon: 0781/200-0
E-Mail: mail@sparkasse-offenburg.de

Internet: www.sparkasse-offenburg.de/de/home.html

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 8 Uhr – 20 Uhr

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