Neuwagen bis 15 000 Euro

Fiat 500 ist der Liebling der Frauen für die Stadt

Autor: 
Friedbert Weizenecker
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
28. Oktober 2017

©Archiv

Beim Kauf eines Autos spielen Emotionen zwar mit, bei der Entscheidung steht aber eindeutig der Kaufpreis an erster Stelle. Viele haben aber ein begrenztes Budget. In einer Serie stellt die Mittelbadische Presse in unregelmäßigen Abständen Autos vor, die unter 15 000 Euro zu haben sind. Heute den Fiat 500, der ab 12 590 Euro zu haben ist. 
Für wen ist er gedacht?
Der Fiat 500 ist der wohl bekannteste Kleinstwagen. Ob seiner knuffigen Form hat er seit Jahren eine große Fan-Schar, die ihm kleinere Macken ob seines süßen Aussehens immer wieder verzeiht. Durch seine Außenlänge von nur 3,57 Metern ist sein Raumangebot zwar begrenzt, dafür passt er aber in viele Parklücken und ist so ein meist in der City gefahrener Frauenliebling. Wer nur zu zweit unterwegs ist, kann seine Rückbank umklappen. Durch die große Heckklappe lässt er sich bestens beladen. 
Wie sieht er aus?
Einfach süß schaut der kleine Zweitürer in die Welt. Design können die Italiener einfach. Und beim neuen Cinquecento ist ihnen gelungen, was oft schiefgeht. Die erfolgreiche Renaissance eines automobilen Klassikers. Immer wenn ich den Winzling auf der Straße sehe, zaubert er mir ein Lächeln ins Gesicht. Selbst in Babyblau gefällt er mir. Poppige Farben stehen ihm genauso gut wie das kleine Schwarze.
Im Innenraum setzt sich das gelungene Design nahtlos fort. Das ist nicht höchste Qualität, sieht aber gut aus. Seine Bedienung gibt kaum Rätsel auf. Inzwischen funktioniert sogar die Einbindung von Smartphones ruckelfrei. 
Wie fährt er sich?
»Quirlig« würde ich das nennen. Die City-Lenk-Funktion macht das Lenken in der Stadt besonders leichtgängig. Sein Fahrwerk passt, schlechte Straßen schätzt er aber nicht wirklich. Beliebtester Antrieb für den Fiat 500 ist der knatternde 2-Zylinder, der furios und mit viel Getöse aus den Startlöchern kommt, dem aber nach oben bald die Luft ausgeht. Seinen kombinierten Norm-Verbrauch gibt Fiat mutig mit 3,8 Litern je 100 Kilometer an. In der Realität säuft der Kleine aber ganz ordentlich, denn rund sieben Liter laufen bei forscher Fahrt locker durch die Maschine.  
Was kostet er?
Der Fiat 500 will mit mindestens 12 590 Euro bezahlt sein. Dafür gibt es ihn in der Basisversion »Pop« mit dem 69 PS leistenden 4-Zylinder-Benziner (1,2 Liter). Wer den knatternden 2-Zylinder mit seinen 85 PS möchte, findet auf der Preisliste erschreckende 16 540 Euro, bekommt dann aber auch die fette »Lounge«-Ausstattung. Mit etwas Verhandlungsgeschick bleibt der Fiat 500 trotzdem unter 15 000 Euro.

Kommentare

Damit Sie Kommentare zu diesem Artikel lesen können, loggen Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten ein.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Autotest exklusiv

Optische Retuschen und technische Verbesserungen kennzeichnen die Mini-Modelle 2018. Auch die großen Räder sind ein Blickfang.
2018-Modelle von Coupé und Cabrio mit mehr Individualisierungsmöglichkeiten
21.04.2018
Der bajuwarisch-britische Autobauer Mini spendiert Coupé und Cabrio im Modelljahr 2018 ein leichtes Facelift. Am deutlichsten zu erkennen ist es an den LED-Leuchten im halben Union-Jack Design am ganzen Heck. Natürlich nur, falls man sich diese Option  gegönnt hat. 
Jetzt auch als Plug-in-Hybrid auf dem Markt: Der Volvo V90 verbindet hohen Nutzwert mit klarem Design.
R-Design-Modell mit Plug-in-Hybridantrieb lokal emissionsfrei gefahren werden
21.04.2018
Volvo bietet für den V90 inzwischen auch einen Plug-in-Hybridantrieb an. Billig ist dieses Vergnügen indes nicht. Ab 71 300 Euro (Momentum-Linie) kann diese Variante des Volvo Business-Kombis erworben werden. Und dann ist noch keine Sonderausstattung verbaut.
Audi RS 5 Coupé: Hochleistungsportwagen mit einem 450 PS starken Sechszylinder unter der Motorhaube.
Absolutes Spitzenmodell der A5-Baureihe bietet mit 450 PS Leistung im Überfluss
14.04.2018
Leistung satt für Fahrspaß pur: Beim neuen Audi RS 5 Coupé besteht zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd die Sorge, zu wenig Power unter der Motorhaube zu haben.
Porsche Panamera Sport Tourismo: Mit dem Plug-in-Hybrid-Antrieb kann man bis zu 50 Kilometer rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei unterwegs sein.
4E Plug-in-Hybrid perfekte Kombination aus Effizienz, Dynamik und Luxus
07.04.2018
Um es vorwegzunehmen, mir gefällt das Heck des Sport Turismo (ST) besser, als das des klassischen Panamera. Praktischer ist es ob der niedrigen Ladekante zudem. Ob der ST nun ein Shooting Break ist oder ein Kombi? Sei´s drum.