Neuwagen unter 15 000 Euro

Kia Picanto: Fescher Kleinstwagen mit frischem Design

Autor: 
Friedbert Weizenecker
Lesezeit 3 Minuten
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10. Juni 2017
Kleiner Flitzer: der brandneue Kia Picanto.

Kleiner Flitzer: der brandneue Kia Picanto. ©Friedbert Weizenecker

Beim Kauf eines Autos spielen Emotionen zwar mit, bei der Entscheidung steht aber eindeutig der Kaufpreis an erster Stelle. Viele haben aber ein begrenztes Budget. In einer Serie stellt die Mittelbadische Presse in unregelmäßigen Abständen Autos vor, die unter 15 000 Euro zu haben sind. Heute den brandneuen Kia Picanto, der ab 9990 Euro zu haben ist. Der Kleinstwagen mit dem europäisch anmutenden, frischen Design steht unter anderem in Wettbewerb mit dem Konzernbruder Hyundai i10, VW Up, Opel Karl, Fiat Panda oder Renault Twingo.

Für wen ist er gedacht?
Kleinstwagen sind typische Zweitwagen. In Familien werden sie oft auch von den erwachsenen Kindern gefahren, die zur Ausbildung oder zum Studium in die Städte fahren müssen. Ihre Stärke spielen sie ob ihrer kompakten Maße (3,59 Länge) vor allem in den Innenstädten aus. 

Entscheidende Vorteile des neuen Kia Picanto sind sein minimaler Wendekreis (9,40 Meter), seine schon im Grundpreis inbegriffenen fünf Türen, die ihn besonders alltagstauglich machen, und der im Klassenvergleich besonders üppige Gepäckraum (255 bis 1010 Liter).

Wie sieht er aus?
Die Kia Designer haben in meinen Augen beim neuen Kia Picanto richtig gute Arbeit geleistet. Sein frisches Gesicht und der breite Kühlergrill, der bis zu den neu gestalteten Scheinwerfern reicht, lassen ihn fesch aussehen.

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Auch das neu gestaltete Cockpit kann sich wirklich sehen lassen. Für einen Kleinwagen in diesem Segment erscheint es vergleichsweise hochwertig.

 
Markante Designelemente­ am Armaturenbrett, wie die vertikalen Lüftungsdüsen oder der optional erhältliche Sieben-Zoll-Touchscreen, scheinen perfekt in das Erscheinungsbild integriert. Dieser Bildschirm wird vom Navigations- und Infotainmentsystem  (inklusive Smartphone-Anbindung für Apple und Android) genutzt. 

Wie fährt er sich?
Für die 9990 Euro gibt es den Picanto mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder (67 PS/49 kW) Benziner. Dieser Antrieb reicht für Fahrer, die keinen Wert auf signifikante Spritzigkeit im urbanen Alltag legen. 14,3 Sekunden braucht der Stadtfloh von 0 auf 100. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht der Picanto bei 161 km/h. Als kombinierten Normverbrauch gibt Kia für den kleinen Benziner 4,2 Liter (97 g CO2/km) an. Die direkte Lenkung gibt ein gutes Feedback. Seine Karosserie wankt nur wenig. 

Was kostet er?
Selbst wenn man den etwas stärkeren 4-Zylinder-Motor (84 PS/62 kW) bevorzugt und gegen Aufpreis neben dem sinnvollen Notbremsassistenten auch die induktive Ladestation für Smartphones, eine Rückfahrkamera, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie Parksensoren am Heck nimmt, bleibt dieser süße Kleinwagen unter der 15 000-Euro-Grenze. Und dann ist das Gespräch über den finalen Preis mit dem Kia-Händler noch nicht geführt.