Fünfsitzer der dritten Generation

Kia Picanto X-Line gibt sich optisch als SUV

Autor: 
Friedbert Weizenecker
Lesezeit 3 Minuten
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18. März 2018
City-Flitzer: Der Kleinstwagen Kia Picanto X-Line kommt wie ein SUV daher.

(Bild 1/3) City-Flitzer: Der Kleinstwagen Kia Picanto X-Line kommt wie ein SUV daher. ©Friedbert Weizenecker

Seit April 2017 gibt es den Picanto in seiner dritten Generation. Das Design des Fünfsitzers erscheint selbstbewusst und jugendlich-dynamisch.

Dazu passt bestens eine neue Ausführung, in der die im Trend liegenden SUV-Attribute auf den Picanto übertragen wurden:  der Picanto X-Line.Neben dem X-Line gibt es den City-Flitzer in fünf Ausstattungslinien. Die Preise für den Picanto beginnen bei 9990 Euro.

Der X-Line kostet ab 16 190 Euro und präsentiert sich äußerlich mit typischen SUV-Attributen. So zeigt der X-Line Stoßfänger im Offroad-Look, Unterfahrschutz-Design in Metalloptik, Seitenschutzleisten, schwarze Radlaufverkleidungen und Karosseriedetails in Kontrastfarben, je nach Außenfarbe in Limettengrün oder Silber. 

Sportlich-robust: Hinzu kommt eine größere Bodenfreiheit (156 Millimeter, plus 15 mm gegenüber dem Grundmodell) und leicht veränderte Außenmaße (Länge plus 75 mm, Breite plus 30 mm, Höhe plus 15 mm aufgrund der größeren Bodenfreiheit). 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und der Doppelrohrauspuff runden das sportlich-robuste Design ab.

Im Innenraum werten hellgraue Sitzbezüge in Ledernachbildung sowie Dekorelemente in Weiß und Limettengrün das Ambiente auf. Die Serienausstattung umfasst  unter anderem eine Klimaautomatik, 7-Zoll-Touchscreen, digitalen Radioempfang DAB+, Rückfahrkamera, induktive Smartphone-Ladestation, Smart-Key, Geschwindigkeits- regelanlage, Parksensoren hinten, Supervision-Instrumente, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Solarglas-Frontscheibe und ein Gepäcknetz. Smartphones auf Apple und Android-­Basis können problemlos in das Kommunikationssystem des Autos integriert werden. 

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Zwei Benziner: Für den Picanto X-Line stehen aktuell zwei Antriebe zur Wahl. Für 16 190 Euro gibt es den 1,2-Liter-4-Zylinder-Benziner, der 84 PS leistet und bis zu 122 Newtonmeter (Nm) Drehmoment bereitstellt. Dieser Motor beschleunigt den Kleinstwagen in 12,0 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Spitze: 173 km/h).

Das modernere und leistungsstärkere Aggregat (ab 16 990 Euro) ist der neue 1,0-Liter-Turbobenziner mit 100 PS (74 kW). Dieser Benzin-Direkteinspritzer ist der stärkste Motor für den Kia Picanto und bereits aus den Kia-Modellen Ceed, Rio und Stonic bekannt. Er stellt sein maximales Drehmoment von 172 Nm  (ab 1500 Umdrehungen) zur Verfügung. Das Aggregat beschleunigt in 10,1 Sekunden auf Tempo 100 (Spitze: 180 km/h). 

Als kombinierten Normverbrauch gibt Kia auch hier 4,5 Liter pro 100 Kilometer (104 g/km CO2) an. Auf meinen ersten, vergleichsweise gemütlich gehaltenen Testfahrten hat der Bordcomputer jedoch einen Verbrauch von 7,2 Litern je 100 Kilometer angezeigt. Das ist meiner Meinung zu viel für einen Kleinstwagen.

Wohlklingend: Fahrspaß vermittelt das dynamische Fahrverhalten des Picanto und seine leichtgängige 5-Gang-Schaltung. Der Drei-Zylinder knattert wohlklingend los, will aber auf Drehzahlen gehalten werden, damit er dynamisch loszieht. Im unteren Drehzahlbereich kommt er kaum aus den Puschen. 

Die Sitze des Picanto sind bequem, aber nicht zu weich. Wie in jedem Kia kommt man auf Anhieb und intuitiv mit seiner Bedienung zurecht. Auch die Qualitätsanmutung überzeugt. Billig ist der trendige Kleinstwagen zwar nicht, dafür bietet er aber nahezu alles, was die Optionenliste so her gibt.

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